Gabis Holz – handgefertigte Dekoration aus Naturmaterialien und Metall

Adelbornrind – Familie Faust lässt den Hunsrück am Genuss und Qualität ihres Rindfleisches teilhaben

Endlich gibt es wieder einen Beitrag auf Wir lieben den Hunsrück. Familie Faust vom Hof im Adelborn in Niederweiler stellt sich diesmal selbst vor.

Wir

Der Hof im Adelborn in Niederweiler, ist ein Bauernhof, der in den 60ern von Bastians Uropa und Opa ausgesiedelt wurde von der Ortsmitte an den Ortsrand. Er ist umgeben von Wiesen und Feldern und ist der Familienmittelpunkt der Familie Faust. Auf dem Hof leben 200 Milchkühe, einige Rinder und Kälber, 35 Hühner, 1 Hahn, die 2 Hunde Luna und Lilli und der Kater Simba, sowie Bastian (41), Verena (39), Amelie (11), Jakob (8), Klemens (1) und Opa Dietmar. Der Betrieb befindet sich im ständigen Wachstum und Weiterentwicklung. Seit 2016 werden die Kühe von Melkrobotern im neuen Wohlfühlstall gemolken. Im letzten Jahr kam eine automatische Fütterung dazu, sodass die Kühe zu jeder Zeit optimal versorgt sind! Bis auf das Eiweißfutter, bestehend aus in der Heimat angebautem Rapsschrot, produzieren wir das Futter selbst. Die Leidenschaft liegt im Kuhstall, wobei aber auch die Familie und deren Zusammenhalt immer im Vordergrund steht und auch für die schönen Dinge im Leben genug Zeit bleibt.

Idee

Als leidenschaftliche Griller, Liebhaber von einem guten Stück Fleisch zu Mittag und einer guten Wurst zum Abendbrot legen wir Wert auf Qualität und Herkunft unserer Lebensmittel. Wir kaufen bewusst regional und unterstützen dadurch unsere Kollegen und auch die Region, die eine große Bandbreite an guten Produkten zu bieten hat. Bisher haben wir nur für uns und unsere Familie hin und wieder ein Rind aus unserer Aufzucht schlachten lassen. Aber warum nicht auch andere am Genuss und der Qualität unseres Rindfleisches teilhaben lassen? Auch wollen wir nicht einfach nur Grillwürstchen und Grillfleisch anbieten. Wir möchten unser Adelbornrind zum Frühstück und zum Abendbrot auftischen! Mit der Kreativität und dem Knowhow von Meike von Franzen Design aus Niedersohren wurde der Name Adelbornrind und somit auch das Logo geboren. Er steht für das Bewusstsein der Regionalität, Qualität und für guten Geschmack, für Nachhaltigkeit und erfüllt vor allem den Wiedererkennungswert.

Umsetzung

Wir lassen bedarfsorientiert in der Landmetzgerei Wolf in Woppenroth schlachten. Auch hier legen wir Wert auf Regionalität und handeln fürs Tierwohl. Kurze Wege und dadurch wenig Stress bedeuten gutes Fleisch und feiner Geschmack. Thomas Wolf setzt nach unseren Vorgaben unsere Ideen für geschmackvolle, qualitativ hochwertige Wurst um. Wir setzen auf Nachhaltigkeit und verpacken die klassische Dosenwurst in Gläsern. Unsere Wurst bieten wir zum Verkauf direkt auf unserem Hof an. Zur Selbstbedienung mit einfachem Bezahlsystem, bar oder per Paypal, ohne Parkplatzsuche und Wartezeiten. Kontaktarm, gerade in den jetzigen Zeiten der Pandemie nicht zu verachten. Dennoch freuen wir uns immer über ein Schwätzchen mit unseren Kunden. Gerne dürft ihr auch einen Blick in unseren Kuhstall werfen, um euch selbst ein Bild zu machen und zu wissen, wo euer Adelbornrind auf euren Tellern herkommt!

Produkte

Unsere Produktpalette ist übersichtlich, dennoch für jeden Geschmack ist etwas zu finden. Wir sind offen für Neues und möchten unsere Kunden von gutem Geschmack und Qualität überzeugen. Wir bieten euch für den Grill: Normale Rindsgriller, Käsegriller und Krakauergriller mit Käse. Für diejenigen, die lieber weiße Wurst essen, gibt es nun weiße Rindsgriller. Oder wie wäre es mit einem deftigem Burger? „For die Schmeer“ haben wir unsere Wurst in Gläsern: Jagdwurst, Schinkenwurst (Lyoner), Corned Beef und neu im Sortiment Leberwurst. Unsere Angebote werden zeitweise ergänzt oder mal ausgetauscht. So haben wir auch leckere Käsekrakauer, hatten schon geräucherten Schinken im Angebot und neu wird Knoblauchsalami sein. Für eine deftige Brotzeit bieten wir Salami am Stück und Rinderknacker an.

Kooperation

Von Ibims_kochchannel, bekannt durch Instagram und Facebook, findet ihr, als Ergänzung zu unseren Produkten, bei uns Gewürze, wie Mafia Staub, Wild Party, Red Hot Chili Powder und Met & Hack Finisher, sowie die Soßen BBQ Sensation und Explosion und den Dauerbrenner! Marc Schößler von Marc´s Ziegenhof in Schwarzen hat eine Charge unserer Adelborn-Milch probeweise zu Käse verarbeitet. Diesen Schnittkäse in verschiedenen Sorten findet ihr aktuell in unserem Kühlschrank, solange der Vorrat reicht. Neuerdings gibt es auch etwas Süßes für auf den Teller: Honig von Verenas Onkel aus dem Taunus.

Teilt uns euren Genuss in einer Nachricht oder auf Bildern mit oder bewertet uns bei Google. Zu finden sind wir außerdem in den sozialen Medien, wie Instagram und Facebook oder einfach hier bei uns auf dem Hof. Für Wünsche, Anregungen, Ideen und Kritik sind wir dankbar, diskutieren diese im Team und setzen sie um. Hier ist jeder willkommen!

Euer Team Adelbornrind

Na, seid ihr neugierig geworden? Bleibt immer auf dem Laufenden und abonniert Adelbornrind auf Facebook und Instagram oder fahrt direkt zum Hof und schnappt euch eins ihrer Produkte.

Sola Soft – Ein Online-Bestellsystem für regionale Direktvermarkter mit dem Potenzial zum Aufbau eines regionalen Lieferdienstnetzes

Fabian Schrattenholz aus Schnorbach hat ein Online-Bestellsystem entwickelt, das Landwirten und anderen Produzenten die Vermarktung ihrer Ware vereinfachen soll. Wie das genau funktioniert, erfahrt ihr in diesem Interview. Viel Freude beim Lesen!

Hallo Fabian Schrattenholz. Stell dich doch bitte kurz vor und erzähle den Hunsrückern, was dich zu Sola Soft bewogen hat.
Als Sohn von zugezogenen Städtern, meine Großeltern kommen aus Berlin und ich bin in Mainz geboren, wuchs ich in Schnorbach auf. Sowohl meine Eltern, als auch meine Großeltern waren politisch und gesellschaftlich interessiert. Meine Großmutter war z.B. im Hunsrücker Tauschring sehr engagiert und sie ist einigen Menschen, denen ich nun über meine Arbeit mit Sola begegne, in Erinnerung geblieben. Das ist ein schönes Gefühl, ab und an Großmutters Pfade zu kreuzen.

Ich bin Papa eines kleinen Jungen. Nicht zuletzt befeuert er meinen Wunsch nach einer intakten Natur, gesunden Nahrungsmitteln und funktionierenden regionalen Strukturen.

Ich liebe die Natur, die Wälder und Bäche im Hunsrück und verbringe dort gerne meine Freizeit mit Freunden und Familie, aber auch mal alleine, um zur Ruhe zu kommen. Neben dem Softwareprojekt Sola, baue ich als ein weiteres Standbein Leuchten und Möbel aus Naturmaterialien und bin damit unter anderem auch auf den Hunsrücker Handwerkermärkten (Neuerkirch, Schlierschied, etc) anzutreffen.

Ich bin überzeugt davon, dass wesentlich mehr Menschen regional und nachhaltig einkaufen würden, wenn die Produkte besser erreichbar wären. Letztendlich unterstützt man damit ja das eigene Umfeld und kann sich besser mit seiner Heimat identifizieren.  Eine schöne Alternative zum globalisierten, weitestgehend anonymisierten Markt und eine Rückbesinnung auf Qualitätsbewusstsein und eine Lebensweise, die die kleinen regionalen Strukturen erhält und fördert.

Fabian Schrattenholz aus Schnorbach

Erkläre uns, was du genau machst.
Ich entwickle ein Online-Bestellsystem, dass auf die speziellen Bedürfnisse von regionalen Direktvermarktern zugeschnitten ist und den Direktvertrieb der eigenen Produkte erleichtert. Oft werden in den kleinen Betrieben Bestellungen von Hand aufgenommen oder kommen in den verschiedensten Formaten (Fax/E-Mail/Telefon) an. Das alles zu verarbeiten, bedeutet einen sehr hohen Zeitaufwand, den man sich mit dem Bestellsystem sparen kann.

Die erste Version des Bestellsystem ist mit dem Hof Lehnmühle in Dörrebach entstanden und deckt, was die Produktkonfiguration angeht, die besonderen Anforderungen von Landwirten ab. Prinzipiell kann das System aber jeder einsetzen, der Produkte online präsentieren und vertreiben möchte.

Zu Anfang bestand die Aufgabe des Systems tatsächlich nur darin, die Produkte zu präsentieren und Bestellungen entgegenzunehmen. Bezahlt wurde bei Abholung vor Ort. Mittlerweile kann auch online bezahlt werden. Ein recht ausgetüfteltes Lieferrouten-System ermöglicht Bestellungen nach Hause oder z.B.  auch in Sammel-Depots, wenn zum Beispiel eine Dorfgemeinschaft ihre Einkäufe zusammen an einem bestimmten Ort im Dorf annehmen möchte.

Wie kamst du eigentlich auf die Idee?
Ich habe eine Zeit lang auf dem Demeter Hof Lehnmühle in Dörrebach ausgeholfen. Im Zuge eines Generationswechsels sprach mich Sophia Falk an, ob ich nicht die Webseite neugestalten könnte; mit Bestellformular. Aus dem Bestellformular wurde ein Online-Bestellsystem, das ich im letzten Jahr gemeinsam mit dem Biolandhof Sehnenmühle zu einem Shopsystem weiterentwickelt habe. Die digitale Welt bietet enorme Möglichkeiten, sowohl regionale Produkte zu vermarkten, aber auch die Akzeptanz und Sichtbarkeit regionaler Erzeugnisse zu erhöhen.

Es geht darum, durch Präsenz das Bewusstsein der Menschen darauf zu lenken, dass sie viele Dinge des alltäglichen Lebens in hochwertiger Qualität aus ihrer Region beziehen sowie ihre Region mit dem Kauf unterstützen zu können, die Umwelt zu schützen und den Weg für eine nachhaltige, bewusste Lebensweise zu ebnen.

Und wie funktioniert das Online-Bestellsystem genau?
Man muss wissen, dass gerade kleine bäuerliche Betriebe nicht ohne Weiteres eine Bürokraft einstellen können, um ihren Kunden einen Bestell-/Auskunftsservice bieten zu können. Folglich werden diese Dinge zwischendurch erledigt, wenn gerade Zeit dafür ist und Zeit ist auf einem Bauernhof prinzipiell Mangelware.

Grundaufgabe des Bestellsystems ist es also, die Mitarbeiter in Richtung Information und Vertrieb zu entlasten. Alle Produktinformationen/ Verfügbarkeiten sind 24/7 für den Interessierten erreichbar und man muss als Kunde nicht mehr auf den glücklichen Zufall hoffen, jemanden am Telefon zu erwischen.

Zweite Aufgabe ist es die Bestellungen, die oft unsortiert in den verschiedensten Formaten per Post, Fax, E-Mail oder Telefon reinkommen, in ein einheitliches Format zu packen, um die Weiterverarbeitung der Bestellung für die Mitarbeiter zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Dies betrifft die Kommissionierung der bestellten Produkte, aber auch die Lieferung und damit einhergehende Bestellschlüsse und Abhängigkeiten, die sich durch bestimmte Produkte ergeben. An Schlachttagen, gibt es zum Beispiel abweichende Lieferzeiten/-tage. Das Bestellsystem informiert die Kunden selbstständig über die korrekten Liefertermine und verringert so zeitaufwändige Rückfragen an die Mitarbeiter.

Da die Bestelldaten nun digital vorliegen, lässt sich auch der Transfer in eine Buchhaltungssoftware realisieren, ohne alles noch einmal eintippen zu müssen.

Erkläre uns dein Vorhaben genauer. Welchen Umfang haben deine Kunden zu erwarten?
Da ich glaube, dass die Software für weitere Direktvermarkter interessant ist, habe ich mich an einem bestimmten Punkt dazu entschieden, die Software auf eigene Kosten weiterzuentwickeln und hoffe, dass sich die Investition mit einer wachsenden Zahl von Mitgliedern auszahlen wird. 

Neben einmaligen Kosten zu Anfang, wie der Einrichtung des Systems, Foto-/Pflegearbeiten, oder auch der Entwicklung eines individuellen Layouts für Bestellsystem und Webseite, läuft das System über einen Mitgliedsbeitrag, mit dem die Wartung und Weiterentwicklungen des Systems bezahlt werden. Besonderheit ist hier, dass der Mitgliedsbeitrag sich nach dem Umsatz des jeweiligen Unternehmens richtet. Finanzkräftigere Unternehmen bezahlen effektiv einen größeren Geldbetrag ein als kleine Unternehmen. Prozentual sollen alle ungefähr dasselbe bezahlen. Damit soll eine gewisse Chancengleichheit geschaffen werden. Sola möchte gerade auch neu entstehenden Projekten, die mit viel Engagement, aber wenig Kapital starten, die Möglichkeit bieten, in die digitale Welt einzusteigen.

Welche Vorteile bietet eine Mitgliedschaft?

Jedes Mitglied ist berechtigt, Vorschläge zu Neuerungen/Erweiterungen des Systems einzubringen.

Nachdem wir die Vorschläge auf Machbarkeit und Aufwand geprüft haben, gibt es eine Abstimmung. Jedes Mitglied hat dabei dieselbe Stimmkraft. Ich möchte, dass sich die Mitgliedergemeinschaft in den Entwicklungsprozess mit einbringen kann. Letztendlich ist es die Software der Mitglieder, die ich in deren Interesse weiterentwickele.

Was bietest du darüber hinaus an?
Ich biete neben der Web-Entwicklung auch Arbeiten im grafischen Bereich an. Webdesign und Drucksachen, sowie Produktfotografie. Sowohl bei der Lehnmühle, als auch bei der Sehnenmühle habe ich die Produktbilder und zum Teil auch die Imagefotografie übernommen. Ein schöner Aspekt der Arbeit, da man so auch mit den Produkten und Menschen in Kontakt kommt und nicht nur vor dem Rechner sitzt.

Gedanklich bist du schon einen Schritt voraus und denkst an eine Vernetzung der Erzeuger, die dein Online-Bestellsystem nutzen. Wie genau sieht dieser Gedanke aus?
Die Entwicklung des Bestellsystems soll dahin gehen, dass es auch als Plattform für einen regionalen Marktplatz genutzt werden kann. Dabei geht es vor allem darum, die Sichtbarkeit regionaler Produkte zu erhöhen und besonders in Hinsicht auf Nahrungsmittel auch Wertevermittlung und Aufklärung (bäuerliche Landwirtschaft, Bioanbau, Stärkung der regionalen Strukturen) zu leisten. Im Bereich Lieferung könnte eine zentrale Plattform große Synergieeffekte verursachen. Zum Beispiel haben viele Höfe eigene Kühlfahrzeuge, die Produkte quer durch den Hunsrück fahren. Solch ein System könnte durch Vernetzung Leerfahrten verringern, den bestehenden Lieferdiensten eine höhere Auslastung verschaffen, oder sogar neue Arbeitsplätze schaffen.

Und wie nimmt man am besten Kontakt auf, wenn man ein solches System als Direktvermarkter haben möchte?
Am besten einfach anrufen oder eine E-Mail schreiben, um einen Termin zu vereinbaren. Ein erstes kurzes Telefonat ist sinnvoll, damit ich mich auf einen eventuellen Termin ein wenig vorbereiten kann. Die Termine finden dann in der Regel vor Ort bei dem Interessierten statt. Um solch ein Projekt zu stemmen, braucht es mehr Menschen, die ihre Kraft, Fähigkeiten investieren oder auch finanziell unterstützen möchten. Wer sich angesprochen fühlt und etwas beitragen möchte, ist eingeladen Teil des Ganzen zu werden. Einfach melden.
Weiter Infos können sich die Interessenten auf meiner Webseite sola-soft.de einholen.

Vielen Dank, Fabian, für die vielen Informationen!

Über den Tellerrand geschaut: drei & fünf – Rösterei & Café. Aus Liebe zum guten Geschmack.

Hinter dem Namen drei & fünf verstecken sich Maximilian Kinn und Linh Truong, Lebens- und seit September 2020 auch Geschäftspartner, die eine Rösterei mit Café in Traben-Trarbach betreiben.

Hier ein kleines Interview mit Maximilian:

Wie kamt ihr denn auf die Idee eine Kaffeerösterei zu eröffnen?

Das kam so nach und nach. Ich habe mir das Rösten in den letzten drei Jahren selbst beigebracht. Wir waren Anfang 2020 in China bei Linhs Familie, um eigentlich das chinesische Neujahr zu feiern. Dann ging aber die Pandemie los und wir haben 3 Wochen im Lockdown verbracht.

In der Zeit kam mir die Idee aus meinem Heimröster einen richtigen Röster zu machen und damit nebenberuflich selbstständig zu werden. Ich begann direkt mit der Recherche nach möglichen Maschinen und bin dann auch recht schnell fündig geworden und habe die Maschine bestellt. Losgehen sollte es dann im Mai 2020 in unserer Garage mit der eigenen Rösterei.

Im Mai haben wir dann mitbekommen, dass das Café Wichtig in Trarbach aufgelöst wird. Interessehalber haben wir uns die Räumlichkeiten als potenzielle Rösterei mit Laden angeschaut. Von der Idee irgendwann mal ein Café zu eröffnen, hat Linh schön länger geträumt, daher haben wir uns dazu entschieden den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und eine Kaffeerösterei & Café zu eröffnen.

Was heißt drei & fünf?

Das ist ganz einfach. Das sind die Glückszahlen von uns.

Woher bezieht ihr den Kaffee?

Unseren Rohkaffee beziehen wir ausschließlich von Importeuren, die direkt mit den Bauern und Kooperativen in den Ursprungsländern handeln. Derzeit arbeiten wir mit Jens Klein von Cafe Chavalo aus Leipzig zusammen. Er pflegt die Handelsbeziehungen zu den Kooperativen Tierra Nueva und Miraflor und ist auch regelmäßig vor Ort. Der Rohkaffee wird biologisch in Mischkulturen angebaut und per Hand gepflückt.

Die Kooperative Tierra Nueva investiert das Geld aus dem Sozialfonds des Fairen Handels zum Beispiel in Schulmaterial, baut Straßen und vergibt Stipendien. Der Verband legt großen Wert auf eine vielfältige Landwirtschaft und bietet regelmäßig Fortbildungen für seine Mitglieder an.

Der Kooperativenverband UCA Miraflor hat 420 Mitglieder, die sich unter anderem mit biologischem Kaffeeanbau und Ökotourismus beschäftigen. Mit dem Fairhandels-Fonds unterstützt die UCA Miraflor ihre Mitglieder mit technischer Assistenz, Weiterbildungen, Mikrokrediten und der Vermarktung des Kaffees sowie der Ökotourismus-Projekte

Eigentlich war auch eine Reise nach Nicaragua zu den Plantagen geplant, um sich selbst ein Bild zu machen, leider kam uns da die Pandemie dazwischen.

Wer backt den Kuchen?

Den Kuchen backt Linh jede Woche frisch und mit echter Handarbeit.

Sind die Kuchen aus regionalen Produkten?

Wir versuchen die Rohstoffe für unsere Kuchen möglichst regional zu beziehen. Beispielsweise beziehen wir unsere Eier vom Wochenmarkt in Traben-Trarbach und unsere Milch von der Engelshof Molkerei aus Hetzerath. Wir halten auch ständig die Augen auf nach neuen regionalen Produkten, die wir nutzen und kombinieren können. Wir legen großen Wert auf Qualität und verwenden daher keine Fertigprodukte.

Und erweitert ihr euer Sortiment noch oder bleibt es bei Kaffee und Kuchen?

Wir wollen noch nicht zu viel verraten, aber Ideen sind auf jeden Fall genug vorhanden. Aber unser Fokus liegt auf jeden Fall auf Kaffee, Kuchen und Kleingebäck. Kaffee soll es zukünftig auch aus anderen Ländern wie Costa Rica geben. Auch Kooperationen mit anderen regionalen Produzenten und Kaffeeröstereien sind bereits in Planung.

Wie kommt man an euren Kaffee und Kuchen?

Sobald wir wieder öffnen dürfen, sind wir voraussichtlich Samstag und Sonntag von 12.00 bis 18.00 Uhr für euch da. Unseren Kaffee kann man bei uns aber auch bestellen und es soll demnächst einen Online-Shop geben.
Gastronomie und Einzelhandel können auch Kaffee bei uns beziehen. Entweder aus unserem Sortiment oder wir erstellen eine eigene Röstung für den Kunden.

Wir sind auch schon im Globus Zell und hier in Traben-Trarbach im Weltladen und in der Filiale der Bäckerei Müllers in Traben-Trarbach im Regal. Na, habt ihr Lust auf leckeren Kuchen und fairen Kaffee bekommen? Dann schaut doch mal bei drei & fünf auf Instagram oder Facebook vorbei! Oder in der Brückenstraße 32 in Traben-Trarbach. Linh und Maximilian freuen sich!

Mark’s Schiefer Kreationen – Dekorative Unikate aus Schiefer

Oft beginnt es mit einer Idee oder einem Hobby. Genauso war es auch bei Mark Jung (26) aus Tiefenbach und seinen Schieferkreationen.

Seine Mutter hatte irgendwo einen Engel aus Schiefer gesehen, der ihr gut gefiel. Mark, gelernter Dachdecker, beschloss ihr eine Freude zu machen und machte ihr kurzerhand selbst diesen Engel. Sie war begeistert. Von dieser Begeisterung angesteckt und einem fehlenden Geschenk für Oma an Weihnachten, kreierte er direkt auch noch einen Engel für Oma, der ebenfalls gut ankam.

Marks Tun sprach sich herum, sodass die ersten Anfragen aus dem Familien- und Freundeskreis eintrudelten. Mark’s Schiefer Kreationen ward geboren.

Seine Figuren werden von seiner Freundin gemalt und von ihm geschiefert. „Es ist alles handgemacht“, so Mark, „Ich versuche genau auf die Wünsche der Kunden einzugehen, muss aber erstmal prüfen, was umsetzbar ist.“

Man erreicht ihn am besten über seine Facebook-Seite oder über seine Handynummer, die dort hinterlegt ist; telefonisch oder über WhatsApp. Auf seiner Seite findet man viele Bilder seiner individuellen Kreationen.
Einen eigenen Laden hat er nicht.

Aber einige seiner Figuren kann man im Hofladen von Anke und Karsten Gerhardt in Stipshausen, sowie in der Regio-Infothek Gemünden käuflich erwerben. Hauptsächlich arbeitet er auf Anfrage. Mark arbeitet daran, dass er später ein paar Figuren auf Lager hat, sodass man bei ihm auch spontan ein Geschenk für sich oder seine Liebsten kaufen kann.

Na, hast du Interesse an Mark’s Schieferkreationen? Dann kontaktiere ihn über seine Facebook-Seite oder über Handy 0172-3995743.

Zuletzt aktualisiert am 26.10.21.

Gutes vom Hof – Familie Schmidt geht den direkten Weg für mehr Transparenz und Nähe

Schon seit Generationen gibt es den Hof von Familie Schmidt in Rayerschied. 1975 übernahm Berthold Schmidt den Hof, zu dem noch seine Frau Petra sowie Tochter Ina mit ihrem Freund Simon gehören. Nun gehen sie neue Wege.

Im März 2020 begannen sie mit der Direktvermarktung von Rindfleisch und Eiern. Auf die Frage, warum sie diesen Weg eingeschlagen haben, antwortete Ina Schmidt: „Um dem Endverbraucher die Möglichkeit zu geben, gute Produkte direkt vom Erzeuger in der Region zu kaufen. Davon profitiert der Verbraucher (er kann sehen wie die Tiere leben und gefüttert werden). Unsere Tiere, die dadurch kurze Wege zum Metzger haben und somit bis zum Schluss von uns begleitet werden. Und auch wir (durch eine bessere Vermarktung und das positive Feedback unserer Kunden).“

Familie Schmidt besitzt Acker- und Grünland. Ein Teil des Getreides wird direkt auf dem Hof gelagert, täglich frisch geschrotet und an die Tiere verfüttert. „Wir bauen Körnererbsen an, die als Eiweißträger dienen, was es uns ermöglicht auf Soja zu verzichten“, erklärt Ina, und fügt hinzu, “Das Grünland dient als Futtergrundlage unserer Kühe. Wir machen Silage und Heu. In unserem alten Boxenlaufstall, den wir bis 2007 für unsere Milchkühe nutzten, ist nun unsere Nachzucht untergebracht. Ein 2010 erbauter Tretmiststall beherbergt während der Wintermonate unsere Mutterkühe samt Kälbern. Den Sommer verbringt ein Großteil unserer Herde auf der Weide. Unsere Hühner leben in einem Hühnermobil mit Freilandhaltung.

Unsere Schweine halten wir auf Stroh. Unsere Hähnchen leben auch im Freiland.“ Das Futter der Tiere ist komplett aus eigenem Anbau. Weiter gibt Ina Einblicke in ihre verantwortungsvolle Arbeit: „Wir streuen keinen Klärschlamm. Obwohl wir ein konventioneller Betrieb sind, setzten wir kein Glyphosat ein, sondern haben weite Fruchtfolgen und angepasste Bodenbearbeitung.
Wir legen jährlich Blühstreifen für Wildbienen und Hummeln an. Das Wohl unserer Tiere ist für uns eine Herzensangelegenheit. Wir sehen sie nicht als Produkt oder Ware.

Mein Freund und ich haben letztes Jahr unseren Landbau Techniker absolviert. Somit sind wir über modernste Verfahren und Techniken sehr gut informiert und blicken optimistisch in die Zukunft.“

Zu kaufen gibt es bei „Gutes vom Hof“ Rindfleisch und Schweinefleisch als Fleischpakete. Die Schlachttermine werden rechtzeitig bekanntgegeben. Die Pakete können vorbestellt und am Hof abgeholt werden.
Ein Schweinefleisch-Paket beispielsweise enthält Hack, Schnitzel, Kotelett und Braten.
Zusätzlich produzieren sie Eier, Dosenwurst, Rohesser, Salami und wechselnde saisonale Produkte, auch zeitweise Suppenhühner. Strohschwein gibt es auch, allerdings noch nicht das ganze Jahr. Im Sommer hält Familie Schmidt Freiland-Masthähnchen.

Im kleinen Selbstbedienungsladen (Hauptstraße 18, 55469 Rayerschied) findet man rund um die Uhr immer Tiefkühl-Rindfleisch, Würstchen, Dosenwurst und Eier sowie aktionsweise Masthähnchen, Suppenhühner, Wild und Schweinefleisch.

In Zukunft möchten sie ein weiteres Hühnermobil anschaffen und gerne noch weitere Produkte in ihrem Sortiment aufnehmen. „Dies braucht aber Zeit, da wir langsam wachsen wollen“, fügt Ina Schmidt hinzu.

Möchtet ihr gerne erfahren, wann es Fleischpakete zum Vorbestellen gibt? Dann folgt „Gutes vom Hof“ auf Instagram. Oder fahrt zum Selbstbedienungsladen und deckt euch mit „Gutes vom Hof“ ein.

Lahli – Aus alten Stoffen werden Unikate

Oft beginnt es mit einem „Ach, ich könnte ja mal etwas Neues ausprobieren“ und schwupp di wupp entwickelt sich eine Leidenschaft. So auch bei Kathrin Posch aus Oppertshausen. Sie näht aus gebrauchten Stoffen hauptsächlich Rucksäcke und (Umhänge-)taschen unter dem Namen Lahli.

Alles fing 2016 mit einem Nähkurs an, den sie mit ihrer Mutter aus Spaß besuchte. „Davor hatte ich wirklich absolut keine Ahnung vom Nähen :)“, so Kathrin, „Ich bin dann bestimmt zwei Jahre lang immer wieder in Simmern in Nähkursen gewesen und habe so viel beigebracht bekommen. Die Kursleiterin war einfach klasse und hat sich super viel Zeit für all meine Fragen genommen!“

Auch zu Hause begann sie sich super viel mit den Themen Nähen und Entwerfen aller möglichen Dinge zu beschäftigen. Und mit der Zeit wurde ihr klar, dass sie das Nähen zum Beruf machen möchte. So entstand Lahli.

„Doch leider habe ich in dem Bereich keine Ausbildungsmöglichkeiten in der Nähe gefunden und wegziehen war und ist für mich keine Option, da ich nicht so weit von meiner Familie weg möchte, vor allem wegen Joshua, meinem kleinen Bruder. Joshua ist entwicklungsverzögert, weil er das Downsyndrom hat. Wir haben eine sehr enge Beziehung und er ist oft krank, sodass er auch öfter ins Krankenhaus muss.“, so Kathrin, die ergänzt, „Und ich möchte einfach in seiner Nähe bleiben. Außerdem fühle ich mich hier im Hunsrück viel zu sehr zu Hause!“
Ich glaube, dass können viele oder wenn nicht sogar alle Hunsrücker nachvollziehen. Wir lieben den Hunsrück 😉 auch. Hinter Joshua steckt übrigens der Namensgeber von Lahli, wie er seine Schwester liebevoll nennt.

Daher hat sie sich über Bücher und YouTube-Videos vieles selbst beigebracht und parallel dazu ihren ersten Online-Shop über Etsy eröffnet.

Da ihr das Thema Nachhaltigkeit schon lange sehr wichtig ist, wollte sie dies auch in ihren Kreationen widerspiegeln. „Die Tatsache, dass so unglaublich viel Kleidung weggeschmissen wird, obwohl sie noch gut ist und generell die ganze Fast Fashion Sache mit all ihren Konsequenzen für Menschen und Umwelt sind Themen, die mich wirklich sehr gepackt haben. Und durch meinen Shop möchte ich ein bisschen etwas gegen all das Wegwerfen und die Schnelllebigkeit tun“, erklärt mir die Hunsrückerin.
Daher nutzt sie möglichst gebrauchte Materialien. „Ich bekomme die Materialien entweder gespendet oder aus Secondhand-Läden. Dann gibt es noch Haarschleifen, welche ich ebenfalls aus „alter Kleidung“ oder Reststoffen herstelle. Außerdem gibt es immer mal wieder zwischendurch Kleidungsstücke (Unikate), die ich ebenfalls aus upgecycelten Secondhand-Sachen herstelle. (Bis jetzt sind es nur Röcke, aber ich möchte in Zukunft noch andere Kleidung machen).“

Neuerdings gibt es noch zwei weitere Artikel – ein Kleid und einen Rock –, welche sie nach Bestellung anfertigt und bei denen die Kunden auch Farbe, Länge und Größe sowie andere Auswahlmöglichkeiten haben. Das Kleid wird aus reinem Leinenstoff, der Rock aus Bio-Baumwolle angefertigt. Alle Knöpfe dieser Kleidungsstücke stammen von alter Kleidung oder sind Secondhand-Ware.

Zusätzlich hat sie auch noch ihre „Aus alt mach neu“-Aktion. Kunden können sich aus alten Kleidungsstücken von Kathrin ihre ganz persönlichen Taschen oder auch Rucksäcke schneidern lassen. So ist auch aus meiner Lieblings-Jeans meine Tasche vor ca. zwei Jahren entstanden.

2021 möchte Kathrin das Angebot in ihrem Etsyshop erweitern und noch weitere Kleidungsstücke dazunehmen, sowohl Einzelstücke als auch Extra-Anfertigungen.

Na, habt ihr Interesse bekommen und möchtet Lahlis Kreationen sehen und sucht individuelle Taschen oder Rucksäcke? Dann schaut in ihrem Etsyshop vorbei. Wer seine persönliche Tasche aus alten, abgetragenen Lieblings-Kleidungsstücken oder andere Unikate möchte, meldet sich am besten per Mail an kontakt@lahli.de.

Vielleicht habt ihr aber auch einfach viele Kleidungsstücke aus qualitativ hochwertigen Stoffen, die zu schade für die Altkleidersammlung sind und denen ihr ein zweites Leben ermöglichen wollt. Kathrin freut sich sicher über deine Spende. Schreib sie einfach an.

Weitere Bilder und Infos findet ihr auf ihrer Homepage, Facebook und Instagram.

Wendling’s Hühnermobil in Blankenrath – Täglich frischer Freilandeier und mehr

In Blankenrath ist der Schwalenhof mit seinen frischen Eiern und als Ackerbau-Betrieb kein Unbekannter. Nun wagte Familie Wendling den Gang ins Internet und in die Direktvermarktung.

Drei Generationen arbeiten im Moment auf dem Hof, der schon seit Jahren Hühner hat. Geführt wird er von Frank Wendling. In den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach regionalen Eiern so hoch an, dass die Familie beschloss, ein Hühnermobil zuzulegen und die Eier in ihrem Hofladen direkt zu vermarkten.

Die ca. 250 Hühner haben durch das Hühnermobil Zugang zu täglich frischem Grün.

Im Selbstbedienungs-Hofladen kann man täglich von 8 bis 20 Uhr Eier, Nudeln, Honig und Dosenwurst kaufen. Die Eier sind selbstverständlich von den eigenen Freiland-Hühnern; Nudeln kommen von Hofladen Berres und der Honig von Jürgen Bogler aus Gödenroth. Neu im Sortiment (Januar 2021) ist die Dosenwurst der Landmetzgerei Nils Frank aus Kastellaun, die ausschließlich regionales Fleisch verarbeitet. Nach und nach soll bei steigender Nachfrage das Sortiment mit regionalen Produkten erweitert werden.

Da die Eier nahezu täglich ausverkauft sind, möchte Familie Wendling sich Mitte des Jahres womöglich ein zweites Hühnermobil anschaffen, um die Nachfrage decken zu können.

Na, wohnst du in der Umgebung und benötigst frische Eier? Dann ab zum Hofladen der Familie Wendling in Blankenrath! Weitere Infos findet ihr auf der Facebook-Seite von Wendling’s Hühnermobil.

Familie Wendling
Schwalenhof 1
56865 Blankenrath

Karten und mehr von Jutta Jacobs aus Tellig – Die Freude am Basteln sieht man an den Details

Jutta Jacobs, gebürtig aus Panzweiler, fertigt Karten, Explosionsboxen und Verpackungen für jeden Anlass an. Sie hat schon als Kind gerne gebastelt. 11 Jahre wohnte sie in Koblenz und ging auch dort schon ihrer Bastelleidenschaft nach; besuchte verschiedenste Kreativkurse und ging in ihrer Mittagspause gerne in den Bastelladen. 2003 kehrte sie mit ihrem Mann zurück in den schönen Hunsrück, genauer nach Tellig. Als die Kinder 2005 und 2006 zur Welt kamen, gab es eine Bastelpause. Doch als die Kinder etwas größer waren, gribbelte es wieder in Juttas Bastel-Fingern. Vor circa vier Jahren fing sie an, Karten zu basteln, besuchte daraufhin weitere Bastelabende und entdeckte die Liebe zu Verpackungen, die sie fortan ebenfalls kreierte.

Das Bastelzimmer, dessen Ausstattung sich immer mehr erweiterte, bezeichnet Jutta selbst als ihren Wellness-Raum, indem sie total entspannen kann. „Ich liebe mein Hobby und freue mich, wenn ich hier und da für andere was basteln darf.“, so Jutta, „Wenn ich bastellustig bin, mache ich Karten. So habe ich auch immer einige auf Vorrat. Hauptsächlich Trauerkarten, die werden leider am meisten gebraucht.“

Das erste Mal verkaufte sie ihre Karten und Verpackungen 2017 auf dem Telliger und Schaurener Weihnachtsmarkt. Diese kamen gut an, sodass sie auch 2018 und 2019 beim Weihnachtsmarkt in Tellig ihre Papier-Kreationen anbot. Auch die Pandemie konnte sie nicht davon abhalten, ihre Weihnachtskarten auf einem Weihnachtmarkt „to go“ den Kunden feilzubieten.

Wer eine individuelle Karte, Explosionsbox oder Verpackung von Jutta haben möchte, kann sie unter ihrem Instagram-Account @basteltante.kartenundmehr anschreiben oder unter 06545/912083 telefonisch erreichen.

Viele ihrer Kreationen findet ihr ebenfalls auf ihrem Instagram-Account. Eine kleine Auswahl daraus findet ihr in der Galerie.

Na, möchtet ihr auch eine individuelle Karte für einen eurer Lieblingsmenschen, um ihm etwas mitzuteilen oder ihn zu beglückwünschen? Oder benötigt ihr eine schöne Explosionsbox, um euren Freunden oder Verwandten etwas zu schenken? Egal wofür, Jutta freut sich auf die Herausforderung. Schreibt sie an!

Im Hunsrück was Neues! – CaAmoR – Handtaschen, Clutches & Co. von Carmen Kordel aus Hausbay

Angefangen mit dem Nähen hat Carmen Kordel, gebürtig aus Leipzig, bereits mit etwa 9 Jahren. Hierzu bekam sie von ihrer Oma eine Nähmaschine, damit sie sich eigene Klamotten nähen konnte. „In der DDR gab es nix schönes, was mir gefallen hätte“, so Carmen Kordel, „deswegen habe ich mit dem Nähen angefangen.“. Nach ihrem 15. Lebensjahr war aber dann vorerst Schluss damit; die Kunst geriet in Vergessenheit.
Nach der Wende kam sie über ihre Mutter mit 18 Jahren in den Hunsrück und lernte dort ihren Mann kennen. Beruflich bedingt arbeitet ihr Mann zeitweise im Ausland, weswegen Familie Kordel schon in Holland oder zuletzt in Rom Station machte.

Gute 38 Jahre lang dauerte es, bis die Nähleidenschaft in Rom wieder zum Vorschein kam, als der Sohn für die Schule eine Schürze benötigte. Nach dieser ersten Nähaktion war Carmen Kordel wieder Feuer und Flamme und begann eigene Klamotten nach Schnittmuster zu nähen. Und wie sich das für eine Frau von Stil gehört, musste auch direkt die passende Tasche her.

Die Taschen erregten bei ihren Freundinnen Aufsehen und so trudelten die ersten „Bestellungen“ ein. Die Geschichte von CaAmoR nahm nun seinen Lauf (In Rom (Roma) ist die Liebe (Amor(e)) dazu entstanden, daher AmoR und das Ca steht für Carmen). Dies ist jetzt über vier Jahre her, seitdem ist viel passiert bzw. von Frau Kordel produziert worden. Mit ihrer Familie ist sie wieder zurück in ihre Wahlheimat – dem wundeschönen Hunsrück gezogen – und geht dort ihrer Leidenschaft nach. Begonnen hat sie u.a. mit Taschen und Clutches aus Leder und Stoff. Mittlerweile fertigt sie Varianten aus den Materialien Kork, Stoff und Merino-Wollfilz an, da hierfür die Nachfrage stetig steigt. Zusätzlich bietet sie Stickereien auf den Merino-Wollfilz Stoffen und bald auch auf den Korkstoffem an. Das Sortiment umfasst weit mehr als nur Handtaschen und Clutches. Hinzu gesellen sich Handytaschen, Gürteltaschen und Dirndl-Taschen. Diese können nach Kundenwunsch individuell angepasst werden. Einen Einblick des vielfältigen Angebotes erhaltet ihr auf ihrer Seite , dem auch ein Online-Shop angegliedert ist. Zudem ist sie unter CaAmoR auf Instagram und Facebook vertreten.

Nach Anmeldung könnt ihr auch am CaAmoR-Lieblingssamstag teilnehmen. Dort bekommt ihr exklusiv im CaAmoR-Wohnzimmer aktuelle Modelle vorgestellt. Außerdem könnt ihr eure Lieblingskleidung mitbringen und mit Carmen Kordel Ideen für eine passende Tasche schmieden, die sie dann umsetzt und so eurer CaAmoR-Lieblingsstück kreiert. Auch Upcycling-Modelle sind möglich: Stoffe alter, beliebter, aber nicht mehr tragbarer Kleidungsstücke o. ä. können als Material für eine neue Tasche fungieren. So besteht die Möglichkeit, ein Stück Erinnerung immer bei sich tragen zu können.

Na, Interesse geweckt? Dann schaut mal auf CaAmoR vorbei oder besucht sie auf einer dieser Veranstaltungen!

Hier ein paar Impressionen ihrer Werke:

caamor.de

Vielen Dank! – Das war’s fast

Nachtrag:

Ich möchte euch danken, dass ihr so zahlreich jeden Tag am Gewinnspiel teilgenommen habt.

Einen besonderen Dank gilt natürlich allen Sponsoren, die das Gewinnspiel erst ermöglicht haben.

Danke an:

Frucht und Honig aus Metzenhausen
Miss Marmelade – Hunsrücker Konfitüre aus Simmern
Hof Keßler aus Badenhardt
quärgestrickt aus Hecken
Erlenhof Hunsrück aus Griebelschied
Imkerei Roth aus Morbach-Rapperath
Milchhof Soonwald aus Seibersbach
Naturkosmetik Anke Dery aus Ippenschied
Saskia’s Nähgeflüster aus Hettenrodt
Kastanienhof Meckenbach
Ramona’s Nähwerkstatt aus Morbach-Bischofsdhron
Hunsrücker Genussmanufaktur aus Birkheim
Series of Decay aus Spall
Nähstube Bastelinchen aus Morbach-Wenigerath
JULE&HANS Conceptstore aus Simmern
S. und T. Hunsrücker Konfitüre aus Schneppenbach
Stückerhof aus Schönborn
Nadelwerkstatt „Der kleine Stoffladen“ aus Kirchberg
Landhof Nied aus Biebern
CaAmoR aus Hausbay
Geflügelhof Bauer aus Kappel
Kulturgut – back to the roots aus Morbach-Wenigerath
bell&well Hundezentrum Hunsrück aus Budenbach
Hunsrück-Gewürz-Welt aus Irmenach
Wollkatze aus Kratzenburg
Alpakahof Hunsrück aus Wüschheim/Sohren
Frischmilchautomat GbR Schmidt Dickenschied
Blende 2 Videografie aus Bell-Krastel
gutes unverpackt aus Kastellaun
Indra Rieth und Martina Endel für die private Spende
Karin Bernhard für das winterliche Hintergrundbild

D-A-N-K-E!

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Kauft regional, soweit es geht. Stärkt eure Region!

Vielen Dank!

Die ganze Übersicht zum Stöbern findet ihr auch auf www.wirliebendenhunsrueck.de.

Ich wünsche euch schöne Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2021!

Und nun seid gespannt auf das 24. Türchen :-).

Kastanienhof in Meckenbach – Unsere Produkte sind einfach lecker

 (Bilder und Artikel von Alexander Wolff aus dem Magazin „PERLEN DES HUNSRÜCKS“)

 Die 3. Generation //

Die bereits 1950 erfolgreich von Großvater Erwin eingeführten und danach von Erhard und Ursel Barth adäquat fortgeführten Hühner-stallungen des Kastanienhofs in Meckenbach sind mittler-weile in fester Hand der 3. Generation. Simone Barth und Ehemann Stephen leiten seit nunmehr 10 Jahren sehr erfolgreich auf eben demselben geschichtsträchtigen Gelände die Geschicke des Kastanienhofs. Dabei haben die beiden insbesondere in den letzten Monaten und Jahren mit größtem Engagement und hingebungsvollem Tatendrang eine mehr als zukunftsorientierte Geschäftsausrichtung auf die Beine gestellt.
Neben einem neuen Markenauftritt, dem expandierten Direktverkauf mittels Hof-eigenem Transporter direkt vor die Haustüre der zahlreichen Stammkunden in der Region, wurden u.a. auch 2 stationäre Verkaufsautomaten, welche als „Regio-Box“ bekannt sind, sowie 2 mobile Freiland-Hühnerställe erfolgreich etabliert. „Unser Produktportfolioumfasst mittlerweile nicht nur Eier, sondern auch daraus produzierte Folgeprodukte wie z.B. Weizen- und Dinkelnudeln, Eierlikör, Grillhähnchen, Hühnerbrühe und -suppe ohne Hilfsstoffe, Geschmacksverstärker oder Farbstoffe, darüber hinaus aber auch köstlichen Holunderblütensirup, Erdbeerlikör, auf Honig basierten Bärenfang und Honig“, zählt Simone Barth stolz das aktuelle Kastanienhof-Sortiment auf. „Letzterer wird von meinem Mann Stephen und unserem 13 Jahre alten Sohnemann Janne in liebevoller Gemeinschaftsarbeit mit der nötigen Portion Leidenschaft und Hingabe produziert!“, berichtet Simone weiter. Und es ist eben auch genau dieser Honig aus eigener Herstellung, der als Hauptbestandteil mit in die Produktion des hausgebrannten Honiglikörs, dem „Bärenfang“, mit einfließt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Stephen und Janne in 2019 gemeinsam ihre Imker-Fachkundeprüfung mit Bravour bestanden haben.

Freiland-Hühner //

Grundsätzlich kann man der Familie Barth ohne jegliche Abstriche attestieren, dass es sich bei allen Familienmitgliedern um fleißige Bienchen handelt. So helfen z.B. auch die 11-jährige Enna sowie der 9-jährige Piet gerne mal bei der Fütterung der fast 700 Freiland-Hühner mit. Genauso der älteste Sohn Noah: Immer wenn es der Dienstplan erlaubt, hilft Noah z.B. beim „Einstallen“ der Junghennen mit, wenn diese in ihr neues Zuhause, den beiden mobilen Stallungen, umgesiedelt werden. Diese befinden sich in exponierter Lage auf Meckenbacher Gemarkungen mit atemberaubendem Rundumblick auf das umliegende Kirner Land. Beide mobilen Ställe funktionieren dabei absolut autark, da sie über eine eigene Fotovoltaik-Anlage verfügen. Und dass den Barth´s ihre Hühner wirklich am Herzen liegen, konnte ich während meines Fotoshootings hautnah erleben. Jetzt verstehe ich auch, was mit der auf den Kastanienhof-Flyern abgedruckten Beschreibung „gelebtes Tierwohl“ gemeint ist. Auch der Hauptslogan „regional & hofgemacht“ des Kastanienhofs rückt passend in den Fokus, dass es Simone und Stephen eben insbesondere um regionale Qualität und Frische, alles aus einer Hand, lokal produziert, und das alles verbunden mit kurzmöglichen Transportwegen vom Erzeuger bis zum Endverbraucher geht. „Und auf unserem Weg versuchen wir stets auch befreundete Unternehmen, die unsere Philosophie teilen, mitzunehmen und aktiv zu unterstützen.
Denn hier in unserer Region kann man nur gemeinsam, in einem vereinten Netzwerk etwas nachhaltig und langfristig erfolgreich auf die Beine stellen“, so Stephen. So bietet man im Verkaufsautomaten in der Hauptstraße 81 in 55627 Martinstein, direkt neben der Bäckerei Jost gelegen, neben den eigentlichen Kastanienhof-Produkten u.a. auch saisonale Produkte wie z.B. Grillgut und Wurstwaren der Landmetzgerei Wolf aus Woppenroth, Rosé vom Schmidtburger Hof aus Weiler, aber auch u.a. Wein und Kartoffeln von lokal ansässigen Unternehmen an. Es lohnt sich also immer, auf der Durchreise auf der B41 zwischen Idar-Oberstein in Richtung Bad Sobernheim bzw. Bad-Kreuznach, einen kurzen Zwischenstopp einzulegen, um zu sehen, welche Leckereien vom Kastanienhof sowie welche anderen saisonalen Spezialitäten von Partnern Simone und Stephen so für ihre Kunden in ihrer „Regio-Box“ bereit halten!
Und das 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche! Und wer hier nicht fündig wird, dem sei nahegelegt, dass jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr der Verkaufsraum auf dem Kastanienhof geöffnet hat!

And the winner is…

Hier erfahrt ihr, wer bei den einzelnen Türchen gewonnen hat. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und die Kontaktdaten an den Sachspender zur Gewinnübergabe übermittelt.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner:

  1. Türchen: Andrea L. aus ?
  2. Türchen: Daniela H.-B. aus Morbach
  3. Türchen: Sarina S. aus 55499, da Mario K. aus Dickenschied verzichtet
  4. Türchen: Elke R. aus Buch
  5. Türchen: Bernd L. aus Idar-Oberstein
  6. Türchen: Dirk T. aus Mandel (Eis von Milchhof Soonwald) und Marco T. aus Rückweiler (Honig von Imkerei Markus Roth)
  7. Türchen: Marita S. aus Kirchberg
  8. Türchen: Selina S. aus Breitenthal
  9. Türchen: Dirk T. aus Mandel (Du scheinst ein Glückspilz zu sein)
  10. Türchen: Rebecca B. aus Hochscheid
  11. Türchen: Gerold O. aus Guldental
  12. Türchen: Heiner S. aus Simmern
  13. Türchen: Cathrin B. aus Ober Kostenz und Rebecca B. aus Hochscheid (jeweils einen 10 €-Gutschein von Nähstube Bastelinchen, Elke R. aus Buch (Frühstückskorb von JULE&HANS)
  14. Türchen: Pia S. aus Ingelheim
  15. Türchen: Selina H. aus Simmern
  16. Türchen: Christian A. aus Kirn
  17. Türchen: Peter D. aus Simmern
  18. Türchen: Sabrina T. aus Külz
  19. Türchen: Pia J. aus Wöllstein
  20. Türchen: Marita S. aus Kirchberg, Gisela B. aus Holzbach und Elke K. aus Kirchberg (jeweils einen 10€-Gutschein von Kulturgut) und Marco T. aus Rückweiler (Korb von der Hunsrücker-Gewürz-Welt)
  21. Türchen: Sylvia T. aus Gonzerath
  22. Türchen: Christina S. aus Schauren
  23. Türchen: Matthias B. aus Wüschheim (Krabbeldecke von alpakahof hunsrück) und Melanie G. aus Lautzenhausen ( Milch und Fleisch von Frischmilchautomat GbR. Schmidt Dickenschied)
  24. Türchen: Sabrina B. aus Külz (Videoshooting von Blende 2 Videografie) und Stefanie K. aus Laufersweiler (RegioKiste)

Allen Gewinnern viel Freude mit den Geschenken!

Der Adventskalender 2020 geht online

Endlich ist es soweit! Der Adventskalender von Wir lieben den Hunsrück geht online. Ab morgen könnt ihr jeden Tag tolle Preise aus dem Hunsrück im Gesamtwert von ca. 1 200 € gewinnen!

Jeden Tag gibt es etwas anderes zu gewinnen. Am 24.12.2020 wird traditionell die RegioKiste mit vielen verschiedenen Produkten regionaler Erzeuger und Händler verlost. Zusätzlich gibt es noch einen weiteren Preis am 24.12. zu gewinnen. Ihr dürft gespannt sein!

Zum ersten Mal in der Adventskalender-Gewinnspiel-Geschichte 😉 findet das Gewinnspiel außerhalb von Facebook statt. sodass wirklich jeder Hunsrücker daran teilnehmen kann.

Vielen Dank an…

… Kai Sommer von Nrml für den Tipp mit dem Plug-In.
… Karin Bernhard, die das Hintergrundbild des diesjährigen Kalenders zur Verfügung gestellt hat.
… alle Sachspender, die ich euch im Laufe der Tage näher vorstellen werde.
… alle, die ich vergessen habe. Safety first ;-).

Die Gewinner werden in einem Extra-Beitrag bekanntgegeben.

Hier geht es zum Adventskalender-Gewinnspiel. Den Link findet ihr aber auch im Menü als Extra-Seite.

Die ANDERSWELTEN von Jennifer Sauer und Alexander Wolff – Botschafter des Hunsrücks

Die ANDERSWELTEN von Jennifer Sauer und Alexander Wolff //

(geschrieben von Alexander Wolff)

Botschafter des Hunsrücks

Bereits seit 2002 arbeitet Jennifer Sauer als Edelstein- und Schmuckdesignerin erfolgreich zum Thema ANDERSWELTEN: „Von fantastisch Realem und real Fantastischem“. Mit ganzheitlichem Ansatz befasst sich die aus Stipshausen stammende Künstlerin mit den sichtbaren und unsichtbaren Formen, Farben, Oberflächen und Strukturen der Natur – vor allem des Hunsrücker Waldes – und fertigt daraus ihren bezaubernden, konzeptionellen Schmuck. In Edelmetall und Edelstein entstehen so atemberaubende Unikate sowie Kleinserien. „Pilze, Flechten, Bäume, Felsen und alle Waldbewohner interessieren mich! Anderswesen wie z.B. Feen, Elfen oder Zwerge scheinen meine ANDERSWELTEN zu bewohnen!“ Doch gibt es Zwerge, Elfen, Feen, sogenannte Anderswesen wirklich? Auf jeden Fall, folgt man der Mythologie der Nordmänner. Neugierigen sei ein Besuch im Stipshausener Atelier nahegelegt!

Seit Mai 2017 beschreitet sie neben ihrer Tätigkeit als freischaffende Künstlerin zusammen mit ihrem Ehemann Alexander Wolff neue Pfade. Dabei sind die beiden Kreativköpfe auf vielerlei Ebenen produktiv: Vor gut drei Jahren eröffneten sie den sogenannten ANDERSWELTENraum in Stipshausen, den ersten Conceptstore für exklusives Kunsthandwerk im Hunsrück, der neben dem eigenen künstlerischen Output auch die Produkte von bekannten sowie aufstrebenden Kunsthandwerkern aus der Region sowie aus Deutschland und der EU präsentiert. Der Concepstore wartet darüber hinaus mit regelmäßig stattfindenden kulturellen sowie kulinarischen Events auf. Denn auch im Hunsrück gibt es was zu erleben!

Mit einem umfassenden Know-how aus über 15 Jahren als Marketingleiter im Sektor Maschinenbau bietet Ehemann Alexander Wolff zudem unter der Sparte ANDERSWELTENbild MarketingDienstleistungen vom Printmedium über Webdesign bis hin zur Erstellung von Marketingkonzepten für kleine und mittelständige Hunsrücker Unternehmen an. Ein rundum kreatives Paket der etwas anderen Art erwartet Sie unter dem Slogan: „Rent-a-Marketing“. So ist Alexander Wolff z.B. Inventor und Herausgeber des neuen Hunsrücker Magazins „PERLEN DES HUNSRÜCKS“, welches kleine, meist familiengeführte Unternehmen aus dem Hunsrück in den verdienten Fokus setzt und das „lokale Netzwerken“ untereinander fördert. Ein wahres Leidenschafts-Projekt!

Perlen des Hunsrücks, Foto von Alexander Wolff

Sowohl der ANDERSWELTENraum, die ANDERSWELTENschmuck-Atelierwerkstatt von Jennifer Sauer sowie die ANDERSWELTENbild-Marketingagentur von Alexander Wolff sind in Stipshausen ansässig.
Der ANDERSWELTENraum hat immer freitags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Ansonsten empfiehlt sich eine telefonische Anmeldung unter 06544 / 8728 oder via Email: info@js-anderswelten.com.

Und das Ehepaar teilt neben den gemeinsamen beruflichen Projekten schon immer eine große Leidenschaft: Handgemachte, erdige Akustik-Rock-Musik. So konnten beide bereits vor allem im Hunsrück als Duo sowie mit Ihrer Formation „Big Moon Circle“ auf sich aufmerksam machen. Stillstand scheint es für die beiden Mittvierziger nicht zu geben!

ANDERSWELTEN
Jennifer Sauer und Alexander Wolff
Am Bach 13
55758 Stipshausen

06544/8728

info@js-anderswelten.com

www.js-anderswelten.com

Die Regio-Infothek in Gemünden – Mehr als nur ’ne Touri-Info

Beitrag und Bilder von Daniela Pössl, Text bearbeitet von Melanie Endel

Wir, der Verkehrsverein Gemünden e.V. Eröffnen einen Laden mit regionalen Hunsrücker Produkten, mit dem wir die Gemeinden und den Touristen, die Produkte etwas näherbringen wollen. Unser Sortiment enthält Produkte von der Hunsrücker Genussmanufaktur, der Fruchtkelterei Merg, dem Wildlädchen, Öle von Kastellaun, Mehl und Getreide der Mühle Lorenz, Wein aus dem naheliegenden Rheinhessen sowie kleinen Geschenkideen. Dieses Sortiment möchten wir aber Stück für Stück ausbauen.

Die Mitglieder und der Vorstand helfen engagiert und ehrenamtlich mit. Unsere Prämisse ist es dabei, nachhaltig und umweltbewusst zu arbeiten und den Hunsrückern kurze Wege beim Kauf regionaler Produkte zu ermöglichen. Die Produkte holen wir beim Erzeuger ab oder die Erzeuger bringen sie zu uns, sodass dem Kunden ein umfangreiches, regionales Sortiment an einem Ort zur Verfügung steht.

Da wir eine strukturschwache Gegend sind, haben wir diesen Schritt gewagt, um den Verein auch transparenter und in den Gemeinden bekannter zu machen, regionale Erzeuger, aber auch den Tourismus durch Informationen über Wanderwege und Traumschleifen in der Regio-Infothek zu fördern.

Vielen herzlichen Dank und mit lieben Grüßen aus Geminne.

Daniela Pössl 1. Vorsitzende

Freilandgänse von Daniels Hühnerhof – Gans schön lecker!

Hallo ihr lieben,

wir haben ein besonderes Highlight: Freiland-Gänse, Natur pur, vom Erzeuger zum Verbraucher. Gänse in Freilandhaltung, besonders schmackhaft und lecker.

Nur auf Vorbestellung.
Meldet euch und wartet nicht so lange, denn der Tenor lautet: „Wer zuerst kommt, isst zuerst!“ 😉

Euer Daniel von Daniels Hühnerhof in Seibersbach.

Meldet euch unter der Telefonnummer: 0160/1673577 oder unter info@daniels-huehnerhof.de.

P.S.: Bald sind wir auch auf Facebook zu finden.👍🏽

Weitere Infos über unseren Hof findet ihr auf www.daniels-huehnerhof.de.

Es soll voran gehen! Das geht nur mit eurer Hilfe.

Lieber Leser*innen,

momentan komme ich einfach nicht dazu, ausführliche Beiträge über regionale Erzeuger und regionale Produkte im Hunsrück zu schreiben. Daher möchte ich meine Vorgehensweise ändern. Jeder, der regionale Produkte im Hunsrück verkauft oder herstellt, kann auf meiner Seite www.wirliebendenhunsrueck.de verlinkt werden.

Alles, was ihr dazu machen müsst, ist mir Bilder (Logo, Produkte, Hofladen, …) und einen Vorstellungstext zu schicken, den ich als Beitrag mit Angabe des Autors verlinken werde. In den Text packt ihr alles, was die Hunsrücker über euch wissen sollten (Wer seid ihr? Woher? Wie arbeitet ihr? Was produziert ihr? Woher bekommt man sie? usw.). Ich veröffentliche diese Beiträge auf meiner Homepage und Facebook-Seite sowie Instagram natürlich nur nach Rücksprache mit euch. Parallel hierzu werde ich eure Seite oder euren Kontakt (falls keine Seite vorhanden) auf Wir lieben den Hunsrück verlinken sowie euch in der Übersichtskarte aufnehmen.Ich hoffe hiermit die Seite schneller erweitern zu können, damit möglichst viele (besser alle 😉) regionalen Einkaufsmöglichkeiten sichtbar und dann hoffentlich auch genutzt werden.

Bitte teilt diesen Beitrag und erzählt eurem Erzeuger hiervon.

Vielleicht möchte er das kostenlose Angebot ebenfalls nutzen.

Über eure Mithilfe würde ich mich sehr freuen.

Tausend Dank! 😘

Vorbereitungen auf das 4. Adventskalender-Gewinnspiel

Da es in den Geschäften schon Lebkuchen, Spekulatius und Weihnachtsdeko schon zu kaufen gibt, dachte ich mir, ich bereite mich auch auf die Weihnachtszeit vor. Auch in diesem Jahr möchte ich wieder ein Adventskalender-Gewinnspiel für euch Hunsrücker machen.

Dabei gilt die Devise: Regional schenken, Region stärken! Jetzt erst recht!

Für dieses Gewinnspiel suche ich hiermit Produkte von regionalen Erzeugern! Wer dazugehört und etwas fürs Gewinnspiel spenden möchte, meldet sich bitte bei mir über Facebook oder per Mail an wirliebendenhunsrueck@gmail.com. Anschließend erhaltet ihr ein Formular, das mir ausgefüllt wieder zurückgesandt werden muss. Es erleichtert mir die Organisation. Kommen 24 oder mehr Gewinne zusammen, kann das Gewinnspiel starten. Wie auch im letzten Jahr findet es leider nur über Facebook statt, da ich keine andere Möglichkeit kenne.

Kennt jemand eine Möglichkeit, das Gewinnspiel auch über meine Homepage laufen zu lassen, ohne irgendwelche Datenschutz-Verordnungen zu verletzen, und möchte mich dabei ehrenamtlich unterstützen? Dann melde dich bei mir und hilf mir! Ich würde mich darüber sehr freuen!

Wer einen Preis spendet, wird am Tag der Verlosung seiner Spende erwähnt, verlinkt, erhält nachträglich einen Beitrag, falls es den auf meiner Seite noch nicht gibt o.ä. Kurz gesagt: Es wird unentgeltliche Werbung für dich gemacht.

Wenn das Gewinnspiel über Facebook läuft, gelten diese Bedingungen:

Teilnahmefrist: Jeden Morgen um 6 Uhr wird ein Türchen veröffentlicht. Die Aktion eines Tages endet irgendwann nach 22 Uhr endet die Aktion, wenn ich die Zeit finde, die Verlosung durchzuführen. Werdet nicht direkt ungeduldig, wenn das Türchen etwas später eingestellt oder die Verlosung verspätet stattfindet. Es kommt immer mal zu Fehlern.  

Teilnahmebedingungen: Jeder, der dem jeweiligen Türchen ein Like gibt, nimmt an der Verlosung teil. Regeln, nach denen die Gewinner bestimmt werden: Nach 22 Uhr erfolgt die Verlosung, wann genau kommt darauf an, wann ich Zeit habe. Mit Hilfe eines Online-Generators (http://www.fanpagekarma.com/facebook-promotion) wird der Gewinner ermittelt. Ein Erwerb von Produkten und Dienstleistungen erhöhen nicht die Gewinnchancen.

Teilnahmeberechtigung: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, außer mir und dem Spender des Geschenkes, heißt: Bei anderen Produkten, die nicht von dem Spender selbst sind, darf er teilnehmen. Bei alkoholischen Produkten muss der Teilnehmer volljährig sein.

Datenschutzhinweis: Wer an dem Gewinnspiel teilnimmt, stimmt zu, dass sein Facebook-Name auf meiner Seite veröffentlicht wird. Danach werde ich mit dem Gewinner Kontakt aufnehmen. Er muss zur Abwicklung der Preisübergabe mir seinen Namen und ggf. Adresse angeben, damit nachher auch genau diese Person den Preis erhält. Es kann auch sein, dass der Gewinner sich selbst beim Händler oder Direktvermarkter melden muss, um einen Abholtermin o.ä. zu vereinbaren.

Gewinnübergabe: Der Gewinn wird, wenn nicht anders kommuniziert, beim Spender selbst abgeholt. Klärt alles Weitere mit ihm ab.

Gewinne: Verlost werden regionale Produkte, die alle aus dem Hunsrück kommen oder im Hunsrück hergestellt wurden. Um welche Produkte es sich handelt, erfahrt ihr beim Lesen des jeweiligen Türchens.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Liebe Grüße

Melanie von Wir lieben den Hunsrück

HeimatGenießer – Die Online-Plattform für unsere Region

Online-Shopping und kaufen im nächsten Dorfladen seines Vertrauens: Das ist, was seit den letzten Monaten vermehrt in unserer Region getätigt wurde. Schnell mal abends einen Klick tätigen und schon ist die Ware im Korb und bald auch bei mir. Wie schön wäre das, wenn man das auch beim Dorfladen machen könnte, der nicht immer 24/7 seine Pforten geöffnet hat!
Klar, mittlerweile gibt es die Automaten. Und das ist wunderbar! Aber deren Produktsortiment ist eben auch begrenzt und sie müssen regelmäßig aufgefüllt werden. Zudem gibt es nicht bei jedem einen Hofladen oder Automaten um die Ecke.

Warum also nicht das Online-Shopping und den Dorf- bzw. Hofladen kombinieren?
Das dachte sich auch Daniel Henn aus Bad Kreuznach und entwickelte HeimatGenießer, der Online-Marktplatz für unsere Region. Dem Verbraucher möchte er es einfacher machen, an regionale Produkte heranzukommen, nämlich online und rund um die Uhr.


Dem Erzeuger hingegen möchte der 30-jährige Wirtschaftsingenieur eine Plattform zur Verfügung stellen, auf der er sich vorstellen und seine Produkte anbieten kann. Und das ohne sich stundenlang mit der Sache beschäftigen zu müssen. Denn diese Zeit, einen eigenen Online-Shop einzurichten und zu pflegen, haben sie meist überhaupt nicht.
So soll der Erzeuger mit der Unterstützung von HeimatGenießer zu einer Umsatzsteigerung kommen und gestärkt hervorgehen und letztendlich die Region gestärkt werden.
Aber nicht nur Erzeuger, sondern auch Dorf- bzw. Hofläden können ihr ganzes regionales Sortiment von Produkten verschiedener Erzeuger dort anbieten können.

Daniel Henn – Entwickler von HeimatGenießer

Na, Interesse geweckt? Viele weitere Informationen findest du auf www.heimatgeniesser.de und auf Facebook. Bisher stehen bereits 20-25 Erzeuger/Anbieter in den Startlöchern, die HeimatGenießer für eine gute Sache halten und mitmachen möchten. Gehöre auch dazu und melde dich als Anbieter an! Hier geht es zur Anmeldung.

Hunsrücker Genussmanufaktur – Überraschend klein, umso größer im regionalen Geschmack

Bevor ich die Hunsrücker Genussmanufaktur von Günter Retz in Birkheim besuchte, ging ich davon aus, dass es schon eine etwas größere Manufaktur sein müsste. Immerhin begegneten mir die Produkte in vielen Supermärkten (z.B. REWE, Wasgau, Edeka und Globus) und Hofläden in unserer Region.

Umso überraschter war ich, als ich auf dem Hof von Familie Retz ankam und irgendwie keine große Halle auffand. „Gut“, dachte ich, „die Manufaktur wird wohl in der Nähe irgendwo sein.“ Und ich behielt recht.

Herr Retz empfing mich sehr freundlich und zeigte mir seine Manufaktur, die sich in seinem Keller befindet. Und das auf gerade einmal geschätzten 100 m². Dort werden u.a. die Konfitüren, Gelees und Sirupe hergestellt und abgefüllt. Durch effiziente, durchgetaktete Arbeitsabläufe schafft es Herr Retz mit Hilfe seiner Frau und zwei bis drei Hilfskräften im Keller an einem Tag bis zu 1500 Gläser Gelee herzustellen und abzufüllen. WAHNSINN!

Herr Günter Retz mit seiner Frau

Die verschiedenen Essige und der Steinmühlensenf der Genussmanufaktur reifen jedoch außerhalb, im alten Schlachthaus von Birkheim, das sonst ungenutzt bliebe. Etikettiert wird ebenfalls im Keller mit von Herrn Retz selbst umgebauten Geräten. Zum Lagern seiner Produkte hat er sich selbst eine kleine Lagerhalle auf seinem Grundstück gebaut. Er scheint ein wahres Multitalent zu sein. Ganz nach der Devise: „Was nicht passt, wird eben beim Hunsrücker passend gemacht!“

Angefangen hat das Ganze beim gelernten Lebensmittelhersteller 1995 als Nebenerwerb unter dem Namen Retz Spirituosen. Erweitert wurde die Produktpalette 2011 durch Gelee und Konfitüre. Essig, Sirup und Senf folgten. Da der Name „Retz Spirituosen“ nun nicht mehr passte, benannte Günter Retz seine Manufaktur zur „Hunsrücker Genussmanufaktur“ um. Aus dem Nebenerwerb wurde ein Vollerwerb.

Seine Früchte erhält er überwiegend aus Mülheim-Kärlich (30 min Entfernung) sowie aus dem eigenen Garten oder von Bekannten. Das Bier fürs Bieressig kommt vom Koblenzer Urbräu. Der Wein für den Essig kommt von Rhein und Mosel. Und die Senfkörner für den Senf? Den Senf baut sein Bruder für ihn an. Regionaler geht es kaum!

Herr Retz bei der Begutachtung des Senfes

85 % der Produkte bezieht Herr Retz somit aus der unmittelbaren Umgebung und das soll auch so bleiben. Regionalität ist das Markenzeichen der Hunsrücker Genussmanufaktur. Lediglich bei Himbeeren und Senfmehl muss er etwas hinzukaufen, da er diese nicht oder nicht in genügender Menge aus der Region bekommt. Das gab er ganz offen zu. Nicht nur qualitativ hochwertige Produkte aus der Region, sondern auch Ehrlichkeit und Transparenz bekommt man bei Familie Retz geboten. Dafür ein großes Lob!

Na, Lust auf eine schmackhafte Konfitüre, einem leckeren zuckerfreien Steinmühlensenf, einem fruchtigen Himbeeressig oder einem Sektchen aromatisiert mit Holunder- oder Waldmeistersirup bekommen? Oder brauchst du nach den vielen Informationen ein Verdauungslikörchen? Dann kann ich euch den „Kräuter Hannes“ empfehlen. 😉

Weitere interessante Informationen über die Hunsrücker Genussmanufaktur findet ihr auf www.hunsruecker-genussmanufaktur.de und auf Facebook .

Lasst es euch schmecken!

Rabattaktion mit Gewinnspiel der Hanf Kampagne in Kooperation mit WldH und Timeline Hunsrück

[Werbung]

Gegen Lebensmittelverschwendung!

Rabattaktion mit Gewinnspiel: HANFPROTEIN der Hanf Kampagne für 7 € statt 14,90 € bestellen und mit Glück eine Flasche Hanföl gratis dazu bekommen! (Zum Gewinnspiel geht es weiter unten)

Hanf ist momentan in aller Munde. Ob als Öl, Hanfprotein, Hanftee, Dämmmaterial, Textil, Medizin, … es scheint DIE Trendpflanze zu sein, eine NEUENTDECKUNG des 21. Jahrhunderts. Dabei wurde früher schon Nutzhanf angebaut. Seit 2018 wird auch bei uns wieder Hanf angebaut, im Auftrag der Hanf Kampagne.

Momentan kann man von der Hanf Kampagne Bio-Hanföl und Bio-Hanfprotein kaufen.

Hanföl:

Das Hanföl ist sehr gesund, denn es hat ein für den Menschen sehr günstiges Fettsäure-Verhältnis. Man verwendet es für Salate, kann es zum Verfeinern in Dips oder Müslis geben, aber auch über Kartoffeln, Nudeln oder der Pizza träufeln. Nur stark erhitzen wie beim Braten sollte man es nicht.

Hanfprotein:

Das Hanfprotein liefert hochwertige pflanzliche Proteine: Hanfsamen bestehen ähnlich wie der Mensch aus rund 20- 25 % Protein und ist reich an Aminosäuren, die besonders für den Muskelaufbau und die Muskelreparatur nötig sind. Es hat eine hohe Bioverfügbarkeit, d.h. es kann vom Körper leicht aufgenommen werden und besitzt zudem wichtige Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine, wie z.B. Zink, Eisen, Magnesium, Vitamin B1, Vitamin B6, Folsäure, was gängige Proteinpulver aus Molkeprotein nicht von Natur aus enthalten, sondern zusätzlich hinzugegeben werden müssen. Hanfprotein ist gut verträglich, da es keine Allergene wie Milcheiweiße, Laktose, Sojaproteine, Eiproteine oder Gluten und keine künstlichen Zusatzstoffe enthält.

Zebrakuchen mit zusätzlichen grünen Hanfstreifen

Das Hanfprotein, mit dem fein nussigen Geschmack, kann man mit ins Müsli geben, über Salate streuen, zum Smoothie hinzufügen, gelöst in Wasser, Saft oder Joghurt geben oder einen gesunden Proteinshake machen, in den Brot- oder Kuchenteig rühren und so bis zu 15 % des Mehls ersetzen.  


Und nun zum Gewinnspiel

Das Hanfprotein gibt es seit 2019 in den Regalen. Leider ist beim Etikettieren ein Fehler unterlaufen. Obwohl das Hanfprotein mindestens 18 Monate haltbar ist, wurden nur 12 Monate angegeben. Laut Etikett läuft das MHD am 10. Juni 2020 ab, es ist aber noch ein halbes Jahr länger haltbar. Damit das noch haltbare Hanfprotein nicht nach Ablauf dieses MHDs unverkäuflich wird und eventuell vernichtet werden muss, hat sich die Hanf Kampagne dazu entschlossen, die 400g statt für 14,90 € zum Probierpreis von nur 7 € zuzüglich Porto anzubieten. Wahlweise kann man die Dosen auch an den Abholpunkten Thalfang, Kirchberg oder Niederstadtfeld (Eifel) und ggf. an weiteren Abholpunkten nach Vereinbarung abholen und so sich das Porto sparen. Pro Dose, die ihr kauft, erhaltet ihr obendrein ein Los und könnt mit etwas Glück eine von 5 Flaschen Bio-Hanföl gewinnen.

Wer Hanfprotein zum Probierpreis kaufen und damit einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung leisten möchte, schreibt eine E-Mail an wirliebendenhunsrueck@gmail.com mit dem Betreff Hanfprotein, seiner Adresse und der Anzahl der Dosen. Nach Erhalt zahlt ihr das Hanfprotein per Rechnung.

Mit dem Verschicken dieser E-Mail stimmt ihr der Teilnahmebedingung (s.u.) zu.

VIEL ERFOLG!

Möge der Hanf mit euch sein!

Teilnahmebedingungen für das Hanfprotein-Gewinnspiel:

Teilnahmefrist:

Die Aktion endet am 31.05.2020 um 10:00 Uhr, nach dieser Uhrzeit werden Bestellungen zwar noch angenommen, euer Los kommt aber nicht mehr in den Lostopf.

Teilnahmebedingungen:

Jeder, der eine Bestellung an wirliebendenhunsrueck@gmail.com abgibt, nimmt am Gewinnspiel teil.

Die Bestellanzahl ist begrenzt. Nur solange der Vorrat reicht. Ausschlaggebend ist die Ankunftszeit der E-Mail.

Nach der Aktion findet innerhalb einer Woche die Verlosung statt. Aus dem Lostopf werden die Gewinner einzeln gezogen. Das Ganze wird per Video bei Facebook veröffentlicht.

Teilnahmeberechtigung:

Teilnahmeberechtigt sind alle, außer Mitglieder der Hanfgenossenschaft.

Datenschutzhinweis:

Wer an dem Gewinnspiel teilnimmt, stimmt zu, dass sein Vor- und Nachname auf der Seite www.wirliebendenhunsrueck.de sowie auf den beiden Facebook Seiten Timeline Hunsrück und Wir lieben den Hunsrück veröffentlich werden. Zudem stimmt diese Person zu, dass ihre Daten (Name, Anschrift) ausschließlich an die Hanfkampagne weitergeleitet und genutzt werden, um die Bestellung und Rechnung verschicken zu können.

Gewinnübergabe:

Der Gewinn wird, wenn nicht anders kommuniziert, per Post mit dem bestellten Hanfprotein verschickt oder nach Vereinbarung an einen der Abholpunkte selbst abgeholt.

Gewinne:

Verlost werden 5 Flaschen Hanföl der Hanf Kampagne im Gesamtwert von 65 €.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der RegioMarkt Schwarz in Bad Kreuznach – Regionale Produkte an einem Ort und noch viel mehr

Nach knapp über 10 Jahren musste der Verein „RegioMarkt-Nahe“ seinen gleichnamigen Laden schließen, der zuvor mit Festangestellten, einer Integrationskraft sowie ehrenamtlichen Helfern betrieben wurde und regional erzeugte Lebensmittel anbot. Leider konnte sich niemand für die Weiterführung der Vorstandsarbeit finden und zudem wurde der Standort durch die Schließung des nahegelegenen REWEs und die immer größer werdenden „regionalen Regale“ in anderen Supermärkten unattraktiv.

Das konnte Christian Schwarz, Stammkunde der ersten Stunde, nicht einfach so hinnehmen und so beschloss er mit seiner Frau Marion, die im alten Laden angestellt war, den RegioMarkt an anderer Stelle mit verändertem Konzept und unter dem Namen RegioMarkt Schwarz neu aufzubauen.

Im Laden findet man eine Vielfalt von regional erzeugten Lebensmitteln und Delikatessen, die so ein „Regio-Regal“ im Supermarkt nicht bieten kann. Kleine Betriebe können Supermärkte nicht in dem geforderten Maß beliefern, wie diese es verlangen. Ihnen bietet der RegioMarkt Schwarz eine Plattform, ihre Produkte dort anzubieten. Zudem kann man sich sicher sein, dass „regional“ hier wirklich „ganz aus der Nähe“ bedeutet, wohingegen der Begriff „regional“ in Supermärkten gerne mal etwas weiter gefasst wird. Wir Hunsrücker bekommen dadurch die Möglichkeit, die sehr große, regionale Produktpalette in unserer Region an einem Ort kennenzulernen und in ihren Genuss zu kommen. Darunter wären, um nur einige Beispiele zu nennen, Obst und Gemüse der Ökomarktgemeinschaft Pfalz-Saar-Hunsrück, Milchprodukte von Hof Lehnmühle in Dörrebach und dem Schwalbenhof in Berschweiler, Backwaren von Bäckerei Schuster in Kastellaun und Öl von Peter Willig aus Schnorbach, die auch bereits bei Wir lieben den Hunsrück gelistet sind.

Zusätzlich gibt es ein im Laden integriertes Café, das zum Verweilen einlädt. Darüber hinaus bietet Christian Schwarz in seinem Laden biologische und fair gehandelte Lebensmittel an, welche die regionale Produktpalette sinnvoll ergänzen soll.

Also, worauf wartet ihr noch? Wer möglichst viele regionale Produkte an einem schönen Ort entdecken möchte, ist im RegioMarkt Schwarz in Bad Kreuznach genau richtig! Weitere Informationen wie zum Beispiel die Öffnungszeiten findet ihr auch auf der Facebook-Seite.

Dorfladen Hergenfeld – Hier findet man alles, was man braucht

Früher, vor 20-30 Jahren, gab es in fast jedem Ort einen Dorfladen, auch in Hergenfeld. Aber mit Einzug der Supermärkte, welche mehr Produkte zu meist günstigeren Konditionen anbieten konnten, verschwanden die kleinen Läden.

In Hergenfeld vermisste man in all den Jahren diese Möglichkeit, zu Fuß mal kurz in den Dorfladen zu springen. Im Zuge des Dorferneuerungskonzeptes wurde dieser Wunsch von mehreren Dorfbewohnern geäußert und so beschloss man 2007, trotz Bedenken, einen Dorfladen zu installieren, der über die Gemeinde betrieben wird und nun schon seit 13 Jahren besteht.

Hereinspaziert!

Hier gibt es alles, was man für den täglichen Gebrauch benötigt: Häufig benötigte Lebensmittel, Zeitschriften, Getränke auch für Veranstaltungen, frisches Obst und Gemüse, Wurst– und Fleischwaren, Postdienstleistungen, Backwaren auch an Sonn- und Feiertagen, Kühltheke / Tiefkühlprodukte, regionale Produkte (SooNahe), wie Mehl der Mühle Kruskop in Windesheim, Säfte der Fruchtkelterei Merg, Freiland-Eier von Daniels Hühnerhof sowie Milchprodukte vom Milchhof Soonwald in Seibersbach und vieles mehr.

Aber die Produkte sind doch sicher viel teurer als im Supermarkt!

FALSCH! Das Team um den Dorfladen herum achtet darauf, dass die Preise sich nicht von den Supermarkt-Preisen unterscheiden. Lieber wird hier weniger verdient und dafür durch Einnahmen von Dorffesten und Werbebannern vor dem Laden die laufenden Kosten gedeckt. Dadurch, dass der Laden von der Gemeinde für die Bewohner ins Leben gerufen wurde, steht Profit weit hinten an. Bis auf mittwochs, kann man täglich im Laden einkaufen. Wenn jemand etwas im Laden vermisst, kann er dies mitteilen. Das Team vom Dorfladen bemüht sich diesen Artikel im Sortiment aufzunehmen und testet, ob wirklich Bedarf besteht. Ist dies der Fall, wird das Produkt längerfristig aufgenommen, ansonsten wird es wieder aus den Regalen entfernt. So ist der Dorfladen immer auf die Bedürfnisse der Hergenfelder zugeschnitten und wird regelmäßig angepasst.

Der Dorfladen bekommt immer mehr Zulauf, es ist aber noch Potenzial nach oben. Über eine WhatsApp-Gruppe erhält man zusätzliche Infos und Angebote oder man kann auch, statt mit einem Anruf, über WhatsApp Produkte bestellen.

Zusammenfassend ein tolles Konzept, welches das Dorfleben in jedem Fall bereichert und jedem Einwohner, ob jung, ob alt, die Möglichkeit gibt, sich selbst zu versorgen.

Dieses Konzept sollte unbedingt Nachahmer finden! Oder was meint ihr?

Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage von Hergenfeld.

Kulturgut von Waltraud Anton aus Morbach-Wenigerath – Bekömmliches Brot wie aus guten alten Zeiten

„Gut   Ding   will   Weile   haben!“, dieser allbekannte Spruch wird in der schnelllebigen, stressigen Zeit viel zu oft vergessen oder einfach ignoriert. Dabei gilt es gerade für unser Kulturgut schlechthin – unser tägliches Brot – dass es Zeit benötigt, um sein Potenzial entfalten zu können. Das alt-bewerte Handwerk Brot zu backen, gerät immer mehr in Vergessenheit und wird durch schnellere Verfahren ersetzt. Aber ist in diesem Fall schnell wirklich besser? „Nein!“, sagt Silvia, die Tochter von Waltraud Anton, aus Morbach-Wenigerath, die aus persönlicher Erfahrung berichten kann.

Aus der Not heraus investierte sie sehr viel Zeit und entwickelte eine Brotbackmischung. Die Idee schrie nach einer Firmengründung. Da sie selbst beruflich aber sehr stark eingebunden ist, wollte sie in dieser Situation die Firmengründung nicht wagen. Daher beschloss ihre Mutter diese – wie ich finde – tolle Idee nicht im Sande verlaufen zu lassen und begann die Brotbackmischungen zu vermarkten.

Auf meine Fragen zu ihren Brotbackmischungen hin, schrieb mir Silvia einen so schönen Text, dass ich den Großteil davon nun einfach zitieren möchte.

„Die   Brotbackmischung   entstand   eher   aus   Zufall.   Zwei   meiner   Kinder entwickelten plötzlich Unverträglichkeiten auf alle möglichen Lebensmittel. Unter anderem   durften   sie   keine Milch (Milcheiweißunverträglichkeit) und Fructose mehr essen. Dazu sollten sie dann auf Gluten und alle möglichen Lebensmittel, die Kreuzallergien auslösen können, verzichten. Ich habe mich informiert und gelesen, dass Unverträglichkeiten häufig durch Darmprobleme kommen und mich sehr intensiv mit dem Thema „Darm“ beschäftigt. Dabei habe ich festgestellt, dass das Fermentieren hier in zweierlei Hinsicht eine zentrale Rolle spielt, denn  einerseits  werden  schwer verdauliche  Stoffe (Phytinsäure, Lektine) reduziert und das Gericht damit bekömmlicher, andererseits fehlen vielen Leuten  heute   wichtige   Darmbakterien   aufgrund   von zu einseitiger und   wenig nährstoffreicher Nahrung. So habe ich dann auch das Backen mit Sauerteig begonnen, denn in Morbach habe ich kein Brot bekommen, das ausschließlich mit Sauerteig getrieben wurde und weder Milch noch Fruchtzucker enthielt.

Je mehr ich mich mit dem Thema befasste, umso mehr habe ich dann für mich festgestellt, dass Brot an sich nicht das Problem ist, zu dem es in den Medien häufig gemacht wird, sondern die Art und Weise, wie es hergestellt wird. Auch Weizen ist problematisch, weil er so auf Ertrag gezüchtet wurde, dass unser Körper damit überfordert scheint. So kommt es mir zumindest vor, denn etwa 1/3 der Kinder im Kindergarten meines Sohnes haben Unverträglichkeiten. Viele sollen Gluten meiden. In verschiedenen Quellen habe ich gelesen, dass eine Reifezeit von mindestens 4 Stunden wichtig für einen Brotteig ist, damit er richtig verquollen und damit gut bekömmlich ist. So viel Zeit bekommen heute die wenigsten Brote. Dazu kommt, dass Brote aus Auszugsmehlen kaum Ballaststoffe enthalten, die sehr wichtig für einen gesunden Darm sind. Deshalb verwenden wir nur Vollkorn.“

Die drei Roggenmischungen werden aus Bio-Mehl hergestellt. Roggen und Dinkel bezieht Waltraud Anton aus Deuselbach von Herrn Manz , Emmer vom Urkornhof Klein in Gödenroth, deren Betriebe Bioland-zertifiziert sind. „Wir haben bereits mit ihm gesprochen, er überlegt im nächsten Jahr auch Emmer anzubauen, den wir dann auch von   ihm   beziehen   wollen.“, so die passionierte Produktentwicklerin von Kulturgut zu meiner Frage hin, ob das Getreide, das für das Brot genutzt wird, regional ist.  „In den Urkornmischungen steckt das Getreide von Hecker-Urkorn, das ungespritzt, aber nicht bio-zertifiziert ist. Bio-Khorasan habe ich ausschließlich aus Kanada finden können.“

Über weitere Tipps, von welchen regionalen Erzeugern sie Bio-Urkorn/Getreide beziehen kann, ist Waltraud Anton euch sehr dankbar. Gelistet ist das junge Unternehmen (Gründung Juni 2019) bereits im Rewe Morbach   und  Simmern, im Edeka Birkenfeld, in den beiden Unverpackt-Läden in Bad-Kreuznach und Kirchberg sowie in einem Berliner Geschäft; auch Hamburg hat angefragt, aber die sind etwas weiter weg ;-). Zudem findet ihr u.a. die Brotbackmischungen oder die beliebten Startersets im Online-Shop der eigenen Seite. Hier bietet sie auch massive Frühstücksbrettchen (in Dtl. gefertigt) an, die auf Wunsch personalisiert werden (Name und/oder Motiv) können.

Die Brotbackmischungen werden gut angenommen, und einen Sauerteigansatz namens „Gärda“ sowie Gärkörbchen gibt es mittlerweile ebenfalls in der Produktpalette.

Die Problematik, die Silvia bei Brotbackmischungen sieht, ist, dass die meisten Käufer lieber ein fertiges Brot statt einer Brotbackmischung kaufen. Deswegen wäre Kulturgut einer Kooperation mit ansässigen Bäckern nicht abgeneigt, die ihre Produktpalette   erweitern wollen, damit Menschen, die mit „normalem“ Brot Probleme haben, ebenfalls in den Genuss unseres Kulturgutes Brot kommen können.  Und wenn es dann auch   noch   überwiegend oder sogar komplett   aus   regionalem   Getreide hergestellt wird, ist es doch umso wertvoller!

Na, Interesse bekommen? Egal, ob ihr die Brotbackmischungen kaufen bzw. backen wollt, sie in eurem (Hof-)Laden oder Supermarkt verkaufen oder ihr dieses bekömmliche Sauerteigbrot ohne Hefe bei euch in der Bäckerei oder irgendwo anders verkaufen möchtet. Probiert es aus bzw. setzt euch mit Waltraud Anton oder ihrer Tochter in Kontakt Weitere Infos findet ihr auf kulturgut.blog!

Stromberger Urbräu von Braumeister Mario Miedl aus Schweppenhausen – Mehr als einfach nur ´n Bier

Mal ganz ehrlich: Kennst du dich mit Bier aus? Ja? Ok, meine Kenntnisse beschränkten sich bisher auf verschiedene Marken und vielleicht noch auf Biertypen wie Pils, Hell, Dunkel und Weizen…doch das war es dann auch.

Wer dich aber mit seinen Kenntnissen zu Bier sicher um Längen schlagen wird, ist Mario Miedl aus Schweppenhausen. Seit fast 10 Jahren braut er Bier mit dem Markennamen Stromberger Urbräu die verschiedensten Biere nach alter Tradition. Angefangen als Hobby-Brauer mit kleinem Kessel und wilden Hopfen aus dem Garten seiner Mutter, entwickelte sich bei ihm die Leidenschaft zum Bier-Brauen, die ihn nicht mehr loslassen sollte. Nach Recherchen über Brauereien in der Umgebung, stieß er auf Informationen über das damalige Wenzel’sche Brauhaus in Stromberg und lies ein in dieser Zeit typisches Bier wieder auferstehen, dem -wie er es nannte- „Stromberger Urbräu“, woraus sich später der Markenname entwickelte. So begann er 2010 sein Hobby zum Beruf zu machen und mit seinem „Mittelalterliches Dunkel“, ein tiefbraunes bis schwarzes Spezialbier zu brauen und zu vermarkten.

Ganzjährig wird das Repertoire mittlerweile ergänzt von „Altdeutsches Hell“, „Traditionelles Weizen“, „Das echte Ur-Weizen Dinkel“, „Fest-Altbier Alé Hopp“. Hinzu kommen die saisonalen Biere „Starkbier Starker Dreier“, „Extra-Starkbier Mai Dominator“, „Rustikales Roggen“und „Weihnachtliches Festbier“.      
Und das war lang noch nicht alles! Hinzu kommen diverse Specials wie„Amber Ale – American Style“, „Amber Ale – English Style“ zwei obergärige, malzige Biere sowie das „Malz-Met Braggot“, ein altes schottisches Ale, dass mit Honig angereichert ist und daher sehr süß schmeckt. Aber auch ein Bierlikör oder ein Glühbier-Mischgetränk für die kalte Jahreszeit mischen sich unter die Biere.

Das Besondere: Alles ist Handarbeit. Wirklich ALLES! Jeder Schritt beim Brauen, das Etikettieren der Flaschen – was seine Frau unter anderem übernimmt – ,nichts läuft vom Band. Und die Ergebnisse sprechen für sich. Genau wie beim Wein, entwickelt jede Biersorte sein eigenes Aroma. Von hochfeinen Hopfenaromen, feinem Karamell-/Röstgeschmack über feinen Fruchtaromen u.v.m. ist für jeden etwas dabei. Je nachdem, welche Hopfensorte man nimmt, entwickeln sich trotz gleicher Machart, total verschiedene Geschmacksergebnisse. Die Biere werden nicht wie beim Industrie-Bier gefiltert, daher naturtrüb und enthalten somit noch alle Inhaltsstoffe, wie Spurenelemente, Enzyme, Vitamine und aktive Hefe, was sich zudem in einem vollmundigeren Geschmack wiederspiegelt.

Aufgrund dieser rein handwerklichen Brauweise ist es zudem möglich, für Firmenjubiläen, Vereinsfesten oder anderen Feiereien, Spezialbiere ganz nach Geschmack des Kunden brauen zu lassen, die zudem individuell etikettiert werden können.

Neugierig geworden? Ich war es nach dem Gespräch mit Herrn Miedl und seiner Frau auf jeden Fall und habe mir gleich ein paar Flaschen gekauft, um zu probieren. Zu kaufen gibt es die Köstlichkeiten vom Stromberger Urbräu in den Getränkefachmärkten und denWasgau-Geschäften im Hunsrück,sowie mittwochs und freitags jeweils von 14- 18 Uhr in Schweppenhausen im Verkaufsraum der Hausbierbrauerei Mario Miedl. Kontakt-Informationen erhaltet ihr auf der Homepage , Aktuelles erfahrt ihr auf Facebook.

Na dann: Prost!

S. und T. Hunsrücker Konfitüre aus Schneppenbach – Ein Stück Heimat im Glas

Mama!!! Ma ma mo en Siiiießschmeaa! Am liebsten mit Hunsrücker Konfitüre!

Die bekommt ihr in verschiedenen Geschmacksrichtungen von S. & T. Hunsrücker Konfitüre aus Schneppenbach.
Hier gibt es leckere Hunsrücker Konfitüre und Gelees von Tanja und Sven Gabriel. „Unser Obst stammt aus eigenem Anbau bzw. regionaler Obstbauern und Winzern und wird nach ökologischen Gesichtspunkten bewirtschaftet. Wir tragen kein BIO Siegel und dennoch ist unser Obst in BIO-Qualität.“
Verkaufsstellen im Hunsrück:
➡️Onlineshop (siehe Link),
➡️Schneppenbach (Nach Vereinbarung)
➡️Edeka-Märkte in Kirn, Rhaunen und Idar-Oberstein;
➡️Kaufland in Bad Kreuznach und Hermeskeil;
➡️Wasgau Märkte in Kirchberg, Simmern, Rheinböllen, Morbach, Birkenfeld und Thalfang, 2x Trier, Nieder-Olm und Hermeskeil)
➡️Globus Simmern, Gensingen, Zell(Mosel), Idar-Oberstein (Weiersbach), Koblenz und Lahnstein.

Weitere Infos erhaltet ihr auf deren Homepage:
https://www.my-sundt.de/

Der Milchhof Soonwald bei Seibersbach – Eine große Vielfalt an Milchprodukten aus eigener Herstellung

Der Milchhof Soonwald der Familie Bange, liegt etwa 4 km außerhalb des Ortes Seibersbach. Dort bewirtschaften sie einen landwirtschaftlichen Betrieb mit ca. 150 Milchkühen und deren Aufzucht. Die Tiere leben in einem neuen, modernen Boxenlaufstall, mit Laufflächen aus rutschhemmenden Gummimatten. Es gibt hierzu vom Bundesinformationszentrum Landwirtschaft zwei Videos, die auf dem Milchhof Soonwald gedreht wurden. Schaut sie euch an und überzeugt euch selbst vom Wohlergehen der Kühe:

Das Futter der Tiere wird größtenteils selbst von Familie Bange hergestellt. Der andere Teil wird zugekauft, wobei sie besonderen Wert darauf legen, dass das Futter aus Deutschland kommt und frei von jeglicher Gentechnik ist.

Seit dem Frühjahr 2007 produziert Familie Bange, die Mitglied von SooNahe ist, in der eigenen Hofmolkerei viele verschiedene Milchprodukte wie Frischmilch, Jogurts in 16 verschiedenen Geschmacksrichtungen, Quark, Dickmilch, Eis, Molke und Vla, einer niederländischen, puddingartigen Süßspeise. Die Milchprodukte sind generell pasteurisiert, aber nicht homogenisiert. Daher kann es passieren, dass sich bei der Frischmilch nach einiger Zeit Rahm absetzt. Aber keine Angst, das ist normal bei nicht-homogenisierter Milch und stellt keinen Qualitätsmangel dar.

Die Produkte werden bis auf den kleinen 250g-Quark-Becher und die Molke-Drinks in Mehrwegbehältern abgefüllt, die geleert wieder eingesammelt und vom Milchhof gereinigt und wiederverwendet werden. Für die beiden Einwegverpackungen suchen sie noch nach einer Mehrweg-Alternative. Ihr könnt zumindest einen kleinen Beitrag dazu leisten und einfach direkt den leckeren Quark im 500g-Mehrweg-Becher kaufen.

Auf Glas umzustellen ist bisher keine Alternative. Da jedes Produkt mit der Hand abgefüllt, etikettiert, verpackt und ausgeliefert wird, ist es für die 25-30 Mitarbeiter im wahrsten Sinne des Wortes „einfacher“ mit den Plastik-Produkten zu arbeiten. Zudem können mit den leichteren Verpackungen Transport- und Materialkosten gespart werden. Aber es wird durch die Verwendung von Mehrweg-Behältern achtsam mit der Ressource Kunststoff umgegangen und wie gesagt, wollen sie ihr komplettes Sortiment in naher Zukunft auf Mehrweg umstellen.  

Auf Bestellung könnt ihr euch die Produkte auch vor die Haustür liefern lassen. Von Seibersbach aus, liefert der Milchhof Soonwald im Umkreis  Kirchberg, Kastellaun, Bingen, Ingelheim, Norheim und Gemünden seine Produkte aus. Da es leider schwierig ist, genügend Fahrer zu finden, mussten bereits Routen nach Bad Kreuznach gestrichen werden. Aufgrund dieser Problematik hat sich der Hof nun verstärkt auf das Beliefern von Wiederverkäufern konzentriert.

Bisher findet man im Hunsrück die Soonwald-Milchprodukte in den Dorfläden von Seibersbach und Hergenfeld, im Gulina in Guldental, Heini’s Backstubb in Wallhausen, in Toni-Frischmarkt Bad Kreuznach, Christman’s Landladen in Feilbingert sowie im Hofladen des Landhof Nieds in Biebern. Darüber hinaus kann man deren Produkte auch im Raum Mainz-Bingen und dort auch in der Marktschwärmerei Mainz, die von der Amorella Kirsch-Manufaktur organisiert wird, kaufen.

Seit März 2020 gibt es eine Facebook-Seite, die euch über alle Neuigkeiten informiert. In Zukunft soll auch die Homepage wieder in Betrieb genommen werden und das Netzwerk mit Wiederverkäufern in der Umgebung vergrößert werden.

Ihr möchtet in den Genuss der leckeren Milchprodukte vom Milchhof Soonwald kommen? Ihr habt einen eigenen (Hof)laden und möchtet euer Sortiment mit regionalen Milchprodukten erweitern? Oder ihr wollt gar ein Teil des Milchhof-Teams werden? Dann schreibt doch einfach eine Nachricht über Facebook an den Milchhof-Soonwald oder nehmt Kontakt zu Familien Bange auf. Die Kontaktdaten findet ihr auf www.milchhof-soonwald.de. Wenn euch das zu lange dauert, besucht einen der oben genannten Läden.

Lasst es euch schmecken!

Landhof Nied in Biebern

Im Hofladen des Familienbetriebs der Familie Nied erhält man Eier, Fleisch vom Schwein, Rind, Huhn und Pute, sowie Dosenwurst aus eigener Herstellung. Darüber hinaus umfasst das Sortiment im Hofladen Nudeln, Honig, Brotmischungen, Mehl und Müsli, Öle und Senf, Gelee und Konfitüren, Säfte und Fruchtweine, Weine und Brände, Milch und Milchprodukte, Ziegenkäse, regionales und saisonales Gemüse und vieles mehr.
Öffnungszeiten, Bilder vom Hof und weitere Informationen zur Haltung der Tiere könnt ihr der in meinen Augen sehr schönen
Homepage entnehmen. Ein Blick darauf lohnt sich!
Super finde ich, dass keine männlichen Küken geschreddert, sondern die Hähne mit aufgezogen werden. SUPER!!!

Ihr habt keine Zeit zu den Öffnungszeiten zum Hofladen zu fahren? Kein Problem! Es gibt einen Automaten direkt vor dem Hofladen und einen weiteren vor dem Raiffeisenmarkt in Kirchberg, die euch rund um die Uhr mit allerhand guten Dingen versorgen! Somit steht einem spontanem Grillabend oder einem nächtlichem Eierbacken nicht entgegen, denn man erhält dort Eier, Nudeln, Kartoffeln, Dosenwurst, frisches Fleisch vom Schwein und vom Hähnchen. Des Weiteren gibt es verschiedene Wurstsorten: Käsewürstchen, Grillwürstchen, Rindswürstchen und Fleischwurst.
Das Sortiment der Automaten ändert sich auch immer etwas!

Also, auf zum Landhof Nied!

Wer steckt hinter Wir lieben den Hunsrück? – Und es gibt Neuigkeiten

Hallo allerseits,

ich bin Melanie, Realschullehrerin in Kirchberg, Handball-Trainerin bei der HSG Hunsrück, bin seit letztem Jahr ausgebildete ganzheitliche Ernährungsberaterin und seit fast 3 Jahren Bloggerin von Wir lieben den Hunsrück.

Heute möchte ich euch kurz etwas über meine Seite Wir lieben den Hunsrück erzählen, wie ich dazu kam und warum ich das Ganze mache.

Wir lieben den Hunsrück informiert über regionale Einkaufsmöglichkeiten im Hunsrück. Also, wo finde ich Obst & Gemüse aus der Region, wo Fleisch und Wurstwaren, Käse, Eier, Öl, aber auch handwerklich erzeugte Produkte wie Keramik, Textilien und vieles mehr.

Ich habe mich viel mit dem Thema Ernährung und Umwelt auseinandergesetzt und bin zu dem Schluss gekommen, dass regionale Lebensmittel, die über kurze Transportwege zu uns gelangen einfach die qualitativ wertvollsten sind. Warum? Man kann sich ein Bild von den Lebensbedingungen der Tiere machen, den Anbaubedingungen des Gemüses, wir wissen, um die geregelten Arbeitsbedingungen in unserem Land; das geht im Supermarkt nicht unbedingt.

Regionales Gemüse schmeckt einfach besser und enthält mehr Vitamine, da es reif geerntet werden kann und das Gemüse durch kurze Transportwege wenige Vitamine verliert, bis es bei uns auf dem Teller landet.

Und es ist qualitativ wertvoll für unsere Region. Wenn wir diese Produkte unterstützen, unterstützen wir damit unsere Landwirte, unsere Erzeuger, unsere Läden. Daran verknüpft sind viele Arbeitsplätze, vielleicht sogar dein Arbeitsplatz!

Nun zu meinem Blog

Zum einen könnt ihr auf der Homepage unter den einzelnen Rubriken noch einmal nachschauen, wo es diese Produkte gibt. Diese sind nach Postleitzahl geordnet, zum anderen gibt es eine Übersichtskarte auf der ihr alle bisher bei mir gelisteten Erzeuger und Verkäufer sehen könnt. Das ist natürlich noch längst nicht das Ende der Fahnenstange, es gibt noch so vieles mehr im Hunsrück zu entdecken!

Zusätzlich nehme ich Kontakt mit Erzeugern auf bzw. sie nehmen mit mir Kontakt auf, was für mich auch die einfachere Variante ist, und entwickle gemeinsam mit ihnen einen kurzen Beitrag über ihre Arbeit, ihre Produkte und wo man sie kaufen kann. Diese Beiträge habe ich bisher nur auf meiner Homepage, meiner Facebook-Seite und bei Instagram gepostet.

Ab sofort wird es zwischen Timeline Hunsrück und Wir lieben den Hunsrück eine Kooperation geben. Ich werde meine Beiträge zusätzlich bei Timeline Hunsrück veröffentlichen, um die Erzeuger und Läden mit regionalen Produkten noch besser unterstützen zu können, da wir dadurch eine viel größere Reichweite haben.

Aber dazu benötigt es auch eure Hilfe! Ihr möchtet ebenfalls als Erzeuger oder Wiederverkäufer von regionalen Produkten auf Wir lieben den Hunsrück gelistet werden, euch dort und auf Timeline Hunsrück mit einem kleinen Beitrag vorstellen? Dann meldet euch bei uns! Wir möchten euch gerade in dieser schweren Zeit unterstützen, aber natürlich auch darüber hinaus!

Wäre schön, wenn ihr diesen Beitrag teilen würdet, damit es viele erreicht. Oft ist es auch, dass Erzeuger gar keine Internetpräsenz, geschweige denn Facebook haben. Berichtet ihnen davon.

Mein Ziel ist es, ALLE Erzeuger vorstellen zu können. Eine Mammutaufgabe, ich weiß. Aber mit eurer Hilfe wird es vielleicht „nur“ noch eine Elefantenaufgabe!

Vielen Dank!

Hofladen Anke und Karsten Gerhardt in Stipshausen – Regionale Produkte mit Liebe zur Natürlichkeit

Viehwirtschaft ist die Leidenschaft von Anke und Karsten Gerhardt aus Stipshausen! Mit dem Beschluss, den von Ankes Vater übernommen Hof auf Bio umzustellen, konzentrierten sich die beiden auf die Viehwirtschaft und reduzierten den Anbau von Getreide, der nunmehr ausschließlich zur Kraftfuttererzeugung dienen soll. Neben 60 Rindern und 180 Schafen mit ihren Lämmern (Tendenz steigend), befinden sich noch vier Esel.

Die Kühe und Schafe haben auch im Winter die Möglichkeit, aus der Bestallung nach Draußen auf die Wiesenflächen zu gehen und sich dort frei zu bewegen.

In ihrem eigenen Hofladen verkaufen sie Frischfleisch vom Rind, Lamm und Schwein sowie Wurstwaren und Dosenwurst. In den Sommermonaten erhält man außerdem vom Hof Masthähnchen. Geschlachtet werden ihre Tiere von der Landmetzgerei Wolf in Woppenroth, was kurze Transportwege und somit wenig Stress für die Tiere bedeutet.

Die Wurstspezialitäten werden nur mit Naturgewürzen und ohne Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker oder anderen Zusatzstoffen hergestellt. Um dennoch eine sehr würzige Wurst zu erhalten, musste erst einmal die richtige Rezeptur gefunden werden, bis das Ergebnis zufriedenstellend war. Aber das Tüfteln hat sich gelohnt! „Ohne Geschmacksverstärker fehlt dieser gewisse Wumms im Mund, wenn man in die Wurst beißt!“, erklärte mir Karsten, „an den natürlichen Geschmack muss man sich erst wieder gewöhnen.“ Was er damit meinte, begriff ich, als ich die mitgenommenen Würste zuhause probierte. Sie waren super lecker, aber dieser UNnatürliche Wumms, der im Mund bei z.B. Rohessern oft noch minutenlang nachhallt, war nicht vorhanden. Bedenklich, wie man sich an etwas künstliches gewöhnen kann und den natürlichen Geschmack dann als fade erachtet!

Aber nachdem ich alle Rohesser verspeist hatte – natürlich nicht alle auf einmal (zumindest nicht fast) – probierte ich Tage später noch einmal eine Wurst mit Geschmacksverstärker und empfand den Geschmack plötzlich als zu intensiv. Achtet mal darauf und kauft mal mit und ohne Geschmacksverstärker. Fragt einfach mal beim Metzger eures Vertrauens nach, ob sie überhaupt Wurst ohne Geschmacksverstärker haben.

Man erhält bei Familie Gerhardt auch medizinisch gegerbte Lammfelle der eigenen Tiere in verschiedenen Größen und Arten. Außer ihren eigenen Produkten gibt es in ihrem Hofladen weitere tolle Produkte aus der Region oder unmittelbarer Umgebung: Da wären z.B. Honig aus Hochscheid, leckerer Traubensaft von Winzer-Freunden aus Traben-Trarbach, Liköre, Brände und Konfitüren von S. & T. Hunsrücker Konfitüre aus Schneppenbach, Senf aus der Schwollener Senfmanufaktur, Kartoffeln und Rapsöl vom Erlenhof bei Griebelschied, Hanföl der Hanfkampagne (Fronhofen/Kleinich), Eier vom Betrieb Stumm in Dill, Käse vom Bornwiesenhof in Wilzenberg-Hußweiler, Milch und Milchprodukte vom Engelshof in Hetzerath (Eifel) sowie Nudeln, Spaghetti, Seifen, selbstgestrickte Socken, Mützen, uvm. Auch schicke Präsentkörbe erstellt Anke Gerhardt nach Kundenwünschen. Ihr seht, ein Besuch des Hofladens in Stipshausen lohnt sich allemal!

GANZ NEU: Seit diesem Monat (April 2020) bekommt ihr auch frisches Obst und Gemüse, dass Anke und Karsten vom Toni-Frischmarkt in Bad Kreuznach beziehen, im Hofladen zu kaufen. Hierzu nimmt Anke auch gerne Bestellungen entgegen.

Also mit einem Besuch im Hofladen von Anke und Karsten in Stipshausen kann man sich rundum versorgen.

Geöffnet ist der Hofladen immer mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr. Wem die Zeiten so gar nicht passen, kann auch mit Familie Gerhardt Kontakt aufnehmen und einen anderen Termin vereinbaren. Die Kontaktdaten und weitere Informationen findet ihr auf der Homepage der Familie.

Ach, übrigens! Jedes Jahr, findet das schon traditionell gewordene „Lämmsche gugge“ am Ostersamstag statt (entfällt leider 2020). „Dabei können die jungen Lämmer bestaunt und gestreichelt werden, was sicherlich nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ein Erlebnis sein wird. Die Besucher haben die Möglichkeit hinter die Kulissen der Schafhaltung zu blicken und sich über die verschiedenen Rassen, deren Haltung, usw. zu informieren.“

Also, auf nach Stipse! Der Hof hat gleich mehrere gute Argumente dafür, besucht zu werden. Ich bekomm‘ schon wieder Hunger… 😀

Hof Lehnmühle in Dörrebach – Von Anfang an ökologisch!

Mitten im Tal bei Dörrebach liegt der Hof Lehnmühle der Familie Falk. 1991 kaufte Johannes Falk den Hof und begann fortan mit einer ökologischen Vieh- und Landwirtschaft. Sophia Falk, seine Tochter, wurde mit dem Hofleben groß und bewirtschaftet nun als studierte, ökologische Agrarwissenschaftlerin und zweite Vollzeitkraft mit ihrem Vater den Hof. Unterstützt werden sie von Johannes Falks Lebensgefährtin Betti und dem Fahrer Reiner, der die Ware zu den Kunden und Wiederverkäufern ausliefert.

Demeter – mehr als nur bio

Hof Lehnmühle ist ein zertifizierter demeter-Hof. Die Richtlinien von demeter® sind um ein weites strenger als die EU-Bio-Richtlinien. Die wesentlichen Unterschiede könnt ihr hier nachlesen. Zum Hof gehören 72 ha Grünland, 20 ha Ackerland, ca. 20 Kühe und 3 Schweine.

Der Hof, eine Einheit

Auf Hof Lehnmühle scheint alles zu einer Einheit zu verschmelzen. Die Kühe geben Milch, diese wird zu Käse verarbeitet. Die bei der Käseproduktion übriggebliebene Molke (was 85 % der Milch ausmacht, max. 15 % können zu Käse weiterverarbeitet werden) wird an die drei Schweine verfüttert, die durch den Proteinanteil in der Molke gut wachsen. Die Schweine werden bei Erreichung des Zielgewichtes geschlachtet und vermarktet. Auf den 72 ha Grünland können die Kühe weiden bzw. erhalten sie im Winter ihr Heu. Gleichzeitig düngen die Kühe die Flächen mit ihrem Dung. Die Kühe erhalten keine Silage, da diese den Geschmack des Käses negativ beeinflusst und bei der Reifung des Käses zu einer Buttersäuregärung führen könnte, was den Käse ungenießbar und die damit aufgewandte Zeit verpuffen lassen würde. Gefüttert wird zusätzlich mit selbst angebautem Getreide.

Sophia Falk mit Wera (Bild: Sophia Falk)

Sophia ist für die Käseproduktion, die Vermarktung und anteilig für die Kühe zuständig. Im Zuge ihres Studiums verbrachte sie drei Saisons in den Schweizer Alpen und arbeitete dort als Sennerin, was ihrer Arbeit zu Gute kam. Seit 2006 hat Familie Falk die Käseproduktion ausgeweitet und durch eine Vielzahl von Käseprodukten ergänzt. Vom Hof erhaltet ihr verschiedene Frisch-, Weich-, Schnitt- und Hartkäse sowie Quark. Alle Sorten findet ihr hier.

Wer Milch und Milchprodukte verzehrt, muss sich bei einem im Klaren sein: Ohne Kälber, keine Milch!

Sophia und ihr Vater haben sich seit 2018 dazu entschieden, dass alle Tiere, die dort geboren werden, auch auf dem Hof aufwachsen und dass die Kälber muttergebunden großgezogen werden. Dies bedeutet aber gleichzeitig weniger Milch für die Käseproduktion und somit wirtschaftliche Einbußen, die sie in Kauf nehmen müssen. Zusätzlich können nicht alle Kälber, v.a. die männlichen, großgezogen werden. Das wäre leider zu teuer (ein Kalb kostet bis zu seiner Schlachtung ca. 1000 €!) und würde die Kapazitäten des Hofes übersteigen. Üblicherweise werden die männlichen Kälber zu einem Spottpreis verkauft. Was genau mit ihnen dann passiert, ist meist nicht mehr nachvollziehbar. Hierzu gibt es eine interessante Dokumentation, die sich nicht nur passionierte Milchtrinker und Joghurtesser anschauen sollten:

Quelle: YouTube, 11.03.2020


Dieses ungewisse Schicksal möchte Sophia Falk ihren Kälbern ersparen. Daher dürfen diese bis zum 6./8. Monat auf dem Hof bleiben, bevor sie dann geschlachtet werden. Das qualitativ hochwertige Fleisch der Kälber vermarkten sie selbst. Genau wie beim Verzehr von Hähnchenschenkel, an denen eigentlich ein ganzes Huhn hängt und man sich fragen muss, wer isst denn den Rest vom Huhn, sollte man sich fragen, wer isst denn die „übriggebliebenen“ Kälber, die bei der Milchproduktion dazugehören? Statt der Hähnchenschenkel sollte man dem Erzeuger doch besser das ganze Huhn abkaufen; wer regelmäßig Milchprodukte vom regionalen Erzeuger kauft, sollte ihn bei seiner artgerechten Haltung unterstützen und ihm auch das Kalbfleisch ab und an abkaufen. Der vergleichsweise hohe Preis des Kalbfleisches im Gegensatz zum Rindfleisch kommt im Groben dadurch zustande, dass sich die Schlachtkosten zwischen einem Kalb (300 €) und einem Rind oder einer Kuh (350 €) kaum unterscheiden, man dafür aber weniger Kilogramm Kalbfleisch erhält. Die 25 €/kg sind dafür notwendig, um die Kosten der Kälberaufzucht zu decken und nicht, um viel Gewinn zu machen. Artgerechte Haltung und Schlachtung kostet, was der Erzeuger nicht alleine tragen kann.

Konsequent ist, wenn man sein Konsumverhalten zu Ende denkt

Im eigenen Online-Shop könnt ihr euch daher Käse, Rind-, Kalb- und Schweinefleisch in Paketen (vor)bestellen, die ihr dann selbst abholen könnt, sobald diese fertig sind. Zudem gibt es ihre Produkte in vielen Geschäften, aber auch die Gastronomie beliefern sie. Wo genau ihr die Produkte findet und genießen könnt, seht ihr hier. Auf dem Hof selbst befindet sich auch ein süßer, kleiner Selbstbedienungshofladen. Hier erhaltet ihr zusätzlich montags bis samstags von 8 – 20 Uhr eine Produktauswahl, oft mit Produkten (z.B. frischer Milch), die es im Online-Shop oder im Handel nicht gibt. Ein Besuch lohnt sich!

Und was steht für die Zukunft an?

Familie Falk möchte versuchen, den Plastikverbrauch zu reduzieren, indem sie das Einschweißen und Vakuumieren des Käses vermeiden möchte. Diese Tütchen-Packen kosten einiges an Geld, was sie auf die Verbraucher übertragen müssen. Diese Reduzierung wäre möglich, wenn Kunden vorab, über den Online-Shop bestellen könnten und es dann am Hof und z.B. wie in Planung, bei Hunsrücker Biogemüse von Ragna Stemmer in Neuerkirch ihre Bestellungen zu einem bestimmten Termin abholen würden. So würden einfache Papierverpackungen genügen, bis die Ware vom Kunden Zuhause in geeignete Behälter umgefüllt wird.

Weiter Informationen zum Hof Lehnmühle findet ihr auf seiner Homepage oder auf Facebook.